SAMSTAG NACHT LEBEN

Eine ziemliche Bombenserie, die ich schon bei meinem USA-Urlaub bewundert hatte, war "Saturday Night Live", in der so manche der Top-Comedians, die heute in Hollywoodland Millionengagen einheimsen, ihre Babyschritte vollführten. Ich bin ohnehin ein ausgesprochener Fan von sogenannten Stand-Up-Comedians, weil diese sich ihr Publikum immer richtig erarbeiten müssen, was dem Spaß noch eine zusätzliche Dimension der Spannung beschert. Im negativen Falle führt das dann natürlich zu richtig peinlichen Zurschaustellungen - an Talent-Comedy-Wettbewerben möchte ich nicht teilhaben, da mich die Scham beim Nichtgelingen wahrscheinlich total plattmachen würde...

Bei der klassischen "Saturday Night Live" stimmte fast alles: Die Komiker waren erlesen, die Präsentation nicht zu aufgemotzt, und die Routinen und Sketche häufig geprägt von einer Liebe zur Filmgeschichte. Die Filmparodien erinnerten manchmal an die schönen Mort-Drucker-Kinoverarschungen, die man in alten "Mad"-Heften finden kann. Als Kapellmeister stand niemand Geringeres als Howard Shore zur Verfügung - der spätere Top-Filmkomponist zeigte immer Charme, eine Riesenbrille und lange Spaghettihaare. Die musikalischen Gäste hatten nicht das Kaliber deutscher Showblock-Schrecken, sondern waren offensichtlich geprägt von Machern aus der Hippiezeit. Unvergessen der Auftritt von Frank Zappa, der mit seiner Band das sehr komplizierte "The Purple Lagoon" hervordrosch, während John Belushi in seiner Samurai-Verkleidung alles gab...

Daß ich selber noch eine Vielzahl der alten Sketche habe, liegt daran, daß MTV (und vorher der Sky Channel) die Serie im Programm hatten. Ich habe diese Kassetten neulich wieder einmal gesichtet, und wollte Euch die Highlights nicht vorenthalten. Es gab dabei eine ältere Phase (1975-1979), die hauptsächlich von Leuten wie Belushi, Dan Aykroyd, Bill Murray, Chevy Chase und anderen getragen wurde, während die neueren Folgen Komiker wie den erhabenen Dana Carvey, Mike Myers und Jon Lovitz aufzubieten hatten. Ein Vergleich der deutschen "Samstag Nacht live"-Katastrophe mit dem amerikanischen Vorbild fällt übrigens ähnlich deprimierend aus wie ein ebensolcher von "Splitting Image" mit der deutschen Puppen-Variante "Hallo Deutschland". Nein, nur das Original tritt wild um sich, und hier sind einige der besten Episoden...

Da waren zum Beispiel die berühmten Coneheads, die später in einen sehr mittelmäßigen Klamaukfilm umfunktioniert wurden. Im Original waren Aykroyd, Jane Curtin und noch irgendwer eine spitzköpfige Außerirdischen-Familie, die wilden Schindluder mit amerikanischem Brauchtum trieben. Etwa die Folge, wo Bill Murray und Gilda Radner die neue Familie in der Nachbarschaft aufsuchen, um ihr mitzuteilen, daß hartgekochte Eier (Jane: "fried chicken embryos") nicht wirklich als Gaben zum Halloween-Laufen taugen. Die Coneheads liefern ihnen daraufhin eine so ausführliche Schilderung der Gebräuche auf ihrem Heimatplaneten Remulak ab, daß Bill und Gilda sehr schnell wieder abhauen, in der offensichtlichen Angst, es mit gemeingefährlichen Verrückten zu tun zu haben... Ein schönes Beispiel für den merkwürdigen Reiz dieser alten SNL-Folgen, da sie häufig nicht wirklich offenen Spaßcharakter hatten, sondern eher sehr "weird" waren, sehr fremdartig, und wenn viele Zeilen der Komödianten wirklich lustig waren, so war da auch ein gänzlich andersgearteter Grundton darin, bei dem man sich auch schon gerne einmal empfahl, wie Bill und Gilda... In den Staaten waren die Coneheads sehr populär, und sogar Frank Zappa zoll dem auf seinem 1981er Album "You Are What You Is" Tribut. Ja, du bist, was du ist, das ist wohl wirklich so, und die Coneheads hatten damit keine Probleme!

Viele der Comedy-Routinen würden heute niemals das Plazet eines Fernsehproduzenten erhalten, etwa die Geschichte mit Johns Samurai. Belushi tauchte nämlich immer wieder in der Verkleidung eines kleinen fetten Samurai auf, der bizarre Alltagsbeschäftungen angenommen hatte, etwa "Samurai Dry Cleaners", "Samurai Receptionist" oder "Samurai Delicatessen". Alle Sketche bestanden daraus, daß John in seiner grotesken Gewandung  jedesmal dem jeweiligen Gaststar der Sendung begegnete und mit wildem asiatischen Gebrabbel das Fürchten lehrte. Mit sehr rituell wirkenden Bewegungen seines geschmeidigen Schwertes und furchterregenden Kampfschreien zerteilte er Würste, Wäschepakete und andere Alltagsgegenstände, daß es nur so eine Art hatte. Da war eine Menge Koks mit im Spiel, aber es machte Spaß.

Auch toll Johns "Killer Bees": Eine spezielle Mörderbienensorte aus dem Weltall, die nicht nur Blues-Brothers-artige Soulmusik verehrte, sondern auch kruden Humor. In einer Episode ist der eher in den Staaten bekannte Komiker Charles Grodin (MIDNIGHT RUN) zu Gast. Seine besondere Note ist das Darstellen von drögen Alltagsfuzzies. Manche werden sich an ihn als Steve Martins Partner in EIN SINGLE KOMMT SELTEN ALLEIN erinnern. Na, im Halloween-Sketch der Episode dringen die Killerbienen bei ihm ein und wollen Gaben haben. Charles weiß überhaupt nicht, was Sache ist, während John, Dan und der Rest versuchen, den Sketch voranzutreiben. Charles war leider nicht bei den Kostümproben, weil er noch ein Geschenk besorgen mußte, und brabbelt nur irgendwas davon, daß er jetzt gar nicht weiß, ob sie jetzt echte Bienen sein sollen, Außerirdische, die sich als Bienen verkleiden, oder was. Dan Aykroyd harrt aus: "Give me your pollen!" John hat irgendwann die Schnauze voll: "Chuck, this is live TV! I´m a goddamn professional! John Belushi is a professional! You have ruined this sketch!" Der hat keinen Bock, der Mann, und haut einfach ab! Alle anderen folgen ihm, und Charles versucht noch, sich bei allen zu entschuldigen, während ihm Bill Murray nur noch entgegendrückt, daß er der verdammt lahmste Gast sei, den die Show jemals gehabt habe. Gilda (die im Sketch Charles´ Frau spielt) beschwört dem jetzt völlig verdatterten Gaststar, daß er als Host unbedingt die Kontrolle übernehmen müsse, sonst werde er erbarmungslos aus der Sendung gestrichen. Charles, ganz verängstigt, meint jetzt, daß er ja noch diesen kleinen Song singen wollte, der so recht ausdrückt, wie er über das Leben denkt, das sei ihm sehr wichtig. Der Regisseur, Lorne Michaels, meint nur per Lautsprecher, daß der Sketch zu lange gedauert habe, sein Lied sei jetzt gestrichen. "Oh Gott, was soll ich machen?" stöhnt Charles verzweifelt. Gilda, von der Seite: "Sag´ einfach die nächste Nummer an!" Chuck, ergeben in sein Schicksal, sagt nur noch die nächste Nummer an und verzieht sich frustriert. Na, nicht jeder wird das komisch finden, aber diese autoreflexiven Schlenker waren typisch für SNL und unterschieden sie von ähnlichen Sendungen.

In einer anderen Sendung starb Lorne Michaels leider. Sein toter Körper lag verkrumpelt über dem Mischpult, und die Darsteller drapierten sich malerisch um ihn herum. Die neue Regie tönt von draußen, sie sollen mal was über ihre Erlebnisse mit Lorne erzählen. Bill Murray und die anderen drücken sich irgendwelche schmierigen Gemeinplätze raus, die klar machen, daß sie genau gar nichts Interessantes mit ihrem verstorbenen Regisseur erlebt haben. Am Schluß filzen die Boys´n´Girls seine Taschen, um Infos über ihn rauszufinden und machen sich mit seiner Kohle aus dem Staube...

In einer Sendung gab es mal eine unbezahlbare Vorschau auf Horror-B-Movies. Chevy Chase war in dem Film, in dem zwei Reisende in die Fänge des satanischen Zollinspektors Garrett Morris geraten - boah, ich verreise nie wieder! John Belushi war "The Thing That Wouldn´t Leave". Bill Murray ist wieder der Nettie, der zusammen mit seiner Frau Gilda Radner den rüden Gast Belushi beherbergt, der einfach nicht abhauen will. Immer dann, wenn Bill ihn einigermaßen unmißverständlich darauf hinweist, daß seine Gattin schon sehr müde ist, fällt John noch etwas ein: "Oahh, sind das Funny-Frisch-Sticks? Die esse ich am liebsten!" Gilda: "AAAARGH!!!" - "Es war zu grausam, um es in Worte zu fassen - THE THING THAT WOULDN´T LEAVE - demnächst in ihrem Theater!" Den Vogel schoß aber Dan Aykroyd ab, in dem großartigen DR. JEKYLL AND MR. ROGERS. Dazu muß man wissen, daß Mr. Rogers eine erbärmliche Ami-Kindersendung der ganz peinlichen Art ist. In POLTERGEIST etwa ist das die Sendung, von der das Footballspiel am Anfang immer unterbrochen wird. Aykroyd spricht mit einer wundervoll tuckig-hohlen Vincent-Price-Stimme und führt sein grauenerregendes Experiment durch. Und ja, er verwandelt sich in Mr. Rogers: "Das ist mein Schuh. Ein schöner Schuh, nicht wahr, Kinder? Da habe ich zwei von..." Gilda: "AAAARGH!!!"

Es gab auch die Sendung mit dem legendären Comedy-Autor Buck Henry (DIE REIFEPRÜFUNG, MAXWELL SMART), wo Chevy Chase eine unglaubliche CITIZEN KANE-Verarsche anführt. In Wirklichkeit (was die wenigsten wissen) war "Rosebud" (das legendäre Geheimwort aus KANE) William Randolph Hearsts Kosewort für die Klitoris seiner Geliebten Marion Davies. In dem Sketch bekommt das eine ganz andere Bedeutung, uffa...

Bill Murrays Sternstunden waren die Folgen, in denen er Nick Rivers verkörperte, den gnadenlos schmierigen Nightclub-Entertainer, der auf Cocktailparties, Betriebsfesten und Zugreisen auftreten darf und dort das Publikum mit namenlos miesen Versionen bekannter Songs abnervt. Als "Theme of 2001" serviert er zum Beispiel eine grausame Vokal-Version von "Also sprach Zarathustra". Zwischendurch stellt er dreisten Kontakt zum Publikum her und bekommt dafür auch schon mal voll einen auf die Schnauze! (Hat er auch verdient...) Bill Murray, in seinen Glanzmomenten, ist, finde ich, einer der lustigsten Leute in Hollywood. Selbst in den ziemlich dullen GHOSTBUSTERS-Filmen ist er noch sehr komisch, und total toll ist er in Frank Oz´ WAS IST MIT BOB?, wo ich echt fast weggeflogen wäre... Um es mit Zappa zu sagen: Die Komödie ist nicht tot, sie schlummert nur...

Eric Idle von den Monty Python war mehrmals zu Gast, und in seinen Folgen entstand auch eine nette Knetgummi-Kindersendung, die weit von der Rappelkiste entfernt war: Mr. Bill werden regelmäßig die Gliedmaßen abgetrennt, die Körpermatsche zerstampft und in den Boden eingetrampelt. Schlaft schön, meine Lieben... Der böse Mr. Snuggles gibt echt Vollgas! Auch Michael Palin tauchte auf, und bei ihm gab es verschiedene Folgen der Charles-Dickens-beeinflußten Serie "Miles Cowperthwaite". Ich zitiere: "Folge 1: The Miserable Birth, Disgusting Youth and Appallingly Vile and Degrading Death of Miles Cowperthwaite". Da wird u.a. kundgetan, daß Miles´ Vater schon acht Monate vor seiner Geburt starb, und seine Mutter dero drei! Miles hat auch kein schönes Leben: Das erste Kapitel heißt gleich: "Ich werde an den Fockmast genagelt"! Hier darf der stockschwule Kapitän John Belushi unseriösen Vorteil aus seiner Führungsrolle schlagen... Au au au.

In der späteren Staffel mit den neuen Komödianten ging es auch hoch her, wenngleich der bizarre Anteil gegenüber dem Original etwas eingedämmt war. Am berühmtesten ist natürlich Carveys und Myers´ Darstellung in der MTV-Verarsche WAYNE´S WORLD. Eine MTV-Verarsche, die von MTV gehypt wird - da kann doch was nicht stimmen. Und ja, die Filmversionen waren lausig, verglichen mit dem Vorbild. In den SNL-Folgen war die Parodie auf die komplett dullen, ausgezonkten Fernseh-Junkies noch wirklich witzig, aber Hollywood kriegt manchmal echt alles klein...

Carvey war sowas wie der Star der neuen Folgen und hatte absolute Glanzmomente. Ich werde niemals seine Darstellung als SCARFACE Tony Montana vergessen, in der Folge, als Mel Gibson und Danny Glover zu Gast sind und ihren LETHAL WEAPON-Shtick abziehen. Mel will sich natürlich andauernd umbringen, aber Tony Montana läßt sich nicht die Butter vom Brot nehmen und kontert mit immer perfideren Selbstmordmaschinen. Selbst Mel ist schließlich nur noch beeindruckt. Mel hat in dieser Folge auch einen schönen Auftritt als "Mel Gibson, Dream Gynecologist", wo die Frauen mit Hunderter-Wartenummern anstehen. So sollte das bei mir auch sein, aber es klappt ja niemals. Am Schluß verweist Mel, der in Urlaub fahren will, die Wartenden an seinen Kollegen Jon Lovitz, dessen jiddischer Schmerbauch zu geballten und gänzlich verletzenden Unmutsbekundungen führt... Jon hat in derselben Folge auch einen Strahlenkranz um den Kopf, als Evelyn Quince, mysteriös deutschstämmige Erzählerin frivoler Geschichten in "Tales of Ribaldry". Bei ihren lüsternen Gutenachtgeschichten erscheint Gibson als Holzfäller, der die gelegen verwitwete Nora Dunne in ihrem Anwesen heimsucht. Schon bald regieren nackte Tatsachen, und der lustvoll herumtuckende Lovitz meint nur noch: "Uuuuh, mei face is crimmson! Uuuh, no, you´ve spoild id all... Sis is pornography!" Da geht der alten Schachtel der Hut hoch, und das ist auch der Fall in Todd Solondz´ meisterhaftem HAPPINESS, wo Jon Lovitz am Anfang eine ungeheuerliche Kontaktanzeigennummer abzieht, wegen der ich im Kino fast krepiert wäre... HAPPINESS (und Solondz´ Debüt, WILLKOMMEN IM TOLLHAUS) ist allen guten Menschen, die John Waters schon ein wenig satt haben, wärmstens empfohlen!

In einer der neuen Folgen kommt auch James Woods als Gaststar und erklärt bei seiner Eingangsrede herzzerreißend, daß er es satt hat, immer die Psychos zu spielen. Er sei ein ganz normaler Mensch, einer wie du und ich... Während er redet, geht durchs Fernsehen, daß dieser Mann identifiziert wurde als der Typ, der die ganzen Frauen im Park belästigt hat. Sofort kommt die Nationalgarde (=GSG-9) und umstellt das Gebäude. Nora Dunne, die von ihm herzlich auf die Bühne gebeten wird, findet das gar nicht so komisch und fürchtet sich halb zu Tode... Jimmy Woods, alter Schwede! ("You are the video-world-made flesh...")

Tom Hanks, ein großer Bewunderer des "Geheimnisvollen Filmclubs Buio Omega", hat auch einen schönen Sketch, als Showmaster in einer Sendung mit dem Titel "Jew - not a Jew?" Da sollen verschiedene Juden geraten werden. War Michael "Little Joe" Landon ein Jude? Penny Marshall, die Regisseurin von BIG? Und Ed Koch, der Bürgermeister von New York? (Hihi.) Ich denke mal, in der deutschen Hugo-Egon-Balder-Version hätte man das wohl rausgelassen... Tom Hanks, wir lieben dich!

William Shatner, Captain Kirk, hatte schon in der alten Staffel einen unbezahlbaren Auftritt. Chevy Chase sprang ein als Mr. Spock. In den neuen Folgen tauchte er auf in einem Riesen-Enterprise-Sketch, wo die Enterprise in ein intergalaktisches Restaurant umfunktioniert worden ist. Dana Carvey kommt dazu als Khan und bringt Jon Lovitz mit, der einen Lebensmittelinspektor spielt. Mit ein wenig Schmiergeld wird auch Lovitz ruhiggestellt - es geht alles so einfach, wenn man nur will. Danach taucht Shatner auf einer "Star Trek"-Konvention auf, wo lauter Kiddies mit albernen Spock-Plastikohren und ähnlichem Gesumse warten. Shatner fängt an im typischen Convention-Modus, wird dann aber ausfallend: "Es ist doch nur eine Serie, verdammt noch mal!" Er fragt den anwesenden Carvey als Trekkie: "Hast du schon einmal eine richtige Freundin gehabt?" Carvey schaut peinlich berührt zu Boden. "Ihr solltet so viel mit eurem Leben anfangen!" rast Shatner. Der Mann ist total sauer. Dann kommt Phil Hartman, als Konventionsveranstalter, von der Seite und macht Shatner die Hölle heiß. Shatner lenkt schließlich ein und macht widerwillig weiter: Sein Auftritt sei natürlich eine Rekreation des bösen Kirk aus der Folge "2:1=?" gewesen... Sehr subversiv, finde ich ja nun doch.

Hartman hatte seinen großartigen Auftritt in der Beatles-Episode. Da spielte er Albert Silverman, den ausgesprochen unfreundlichen Biographen John Lennons. John Lennon wird hier gespielt von Matthew Broderick, und Albert Silverman ist der fünfte Beatle, der mit seiner Tuba auf Akzeptanzprobleme stößt, als die Pilzköpfe populär werden. Während Ringo Starr nur andauernd zum Schweigen gebracht wird ("Shaddup, Ringo, John is speaking!" - "Okay, it´s nice just to be here!"), wird Silverman aus der Band gefeuert, und dafür plant er seine bittere Rache... ("This guy is obsessed!") Hartman hatte in seinem späteren Leben kein solches Glück und erschoß seine Frau. Na, es gibt zahlreiche schönere Möglichkeiten, Ehedispute zu schlichten. Da ist es wohl mal fehlgeschlagen.

Ich habe bestimmt total geniale Sachen vergessen, aber die Sendung war einfach sehr unbezahlbar. Vielleicht wird sie ja irgendwann einmal allgemein zugänglich gemacht, bevorzugt in englischer Sprache. Seht Euch das an, das ist ziemlich genial! Humor ist häufig eine ausgesprochen ernsthafte Angelegenheit, und häufig wird sie sich sehr hart erarbeitet. Bei SNL gibt es die ganze Packung, und man braucht nicht John Belushis tragisches Ende zu kennen, um den ganzen Rattenbatzen, der hier einfloß, zu ahnen. Das ist einfach ziemlich bewundernswert, und wer einen Sinn für den wahren Wert des Humors hat, der wird hier fündig werden.

Hier könnt Ihr Euch anschauen, wer im Lauf der Zeit so alles durch die Mühle gegangen ist. (Recht beeindruckend!)

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