"Der Krieg machte sie zu Tieren..."

OPERATION DANCE SENSATION

- Der neue Film von Thilo Gosejohann -

Atlas und Zorc, zwei abgefeimte Teufelskerle und Himmelhunde, hintergehen während des Vietnamkrieges die amerikanische Armee und stehlen die supergeheimen Megawaffen. Söldnerheld Jackson spuckt seinen ehemaligen Kampfgefährten in die Suppe und läßt blaue Bohnen sprechen. Doch die Waffen bleiben verschollen.

Wegen dieses Verbrechens verlieren die Vereinigten Staaten den Krieg.

20 Jahre später. Atlas befindet sich noch immer in einem amerikanischen Straflager und schäumt vor Zorn auf den Mann, der ihn dorthin gebracht hat. Jackson führt mittlerweile eine schlichte Existenz als Kopfgeldjäger und verdient seine Brötchen mit dem Ausmerzen von Ninjas, Nazis und ähnlichem Geschmeiß. Schließlich hat er eine kleine Tochter zu versorgen. Die Ninjas bringen nicht viel Kohle, aber na ja - is´ auch Geld!

Atlas´ früherer Kamerad Zorc kommt vorbei und bezahlt die Kaution. Gemeinsam mit seinem Spezi kauft er die Großraumdisco von Ralf Eden, der seit dem Krieg vom großen Glück träumt. Mit neuem Wein in alten Schläuchen wird der Tanzreigen ganz frisch aufgezogen - Monsterevent reiht sich an Monsterevent. Die strammen Schenkel glitzern im Facettenglanz der Lasershow und feiern den Rhythmus, bei dem jeder mit muß. Doch was Ralf Eden nicht weiß: Seine beiden Kumpels von einst treiben finstere Geschäfte mit den Irakern. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die freie westliche Welt in die Klauen der Mächte des Bösen gerät!

Da taucht Jackson auf - ein Mann wie Donnerhall und Granit zusammen, ein moderner Held. Mit seiner Riesenwumme ballert er alles weg, was irgendwie nach Ninja oder Arschloch aussieht. Sein Mündungsfeuer gibt den Takt an zum Tanz in den Untergang. Doch die Zahl der Bösen ist schier unerschöpflich. Wird es diesem Mann gelingen, das ungute Treiben der finsteren Gesellen zu beenden?

Das Genre des Kriegsfilmes hat schon viele bedeutende Vertreter hervorgebracht. WEGE ZUM RUHM, M.A.S.H., CATCH-22, FULL METAL JACKET, DIE GRÜNEN TEUFEL, DER SOLDAT MEG RYAN, DIE BRÜCKE, DIE KRÜCKE und natürlich SIEBEN MARINES ALLEIN GEGEN DIE BÖSEN BIMBOS (aka KICKBOX ARSCHBOMBE 3). Einige davon behandelten das Thema mit Gewissen und Verantwortungsbewußtsein. Andere waren mehr interessiert an schmissig inszenierten Kampfhändeln, in denen Männer noch Männer sein durften.

Thilo Gosejohanns neuester Film bezieht sich eher auf die großen Filmklassiker von Legenden wie Michael Dudikoff oder Chuck Norris, die man auch heute noch in jeder Videothek findet. Allerdings verläßt er sich nicht auf die vorgegebenen Muster, sondern erfindet das Genre quasi neu. Frischer Wind bläst durch die Schützengräben - wer sonst hätte einen Film gedreht, in denen sich die Überlebenden des großen Krieges in einer Disco wiedertreffen? Eine Mischung aus Kriegsactioner und Disco-Nostalgie? Kann diese Rechnung aufgehen?

Sie kann, wenn der Versuch mit soviel Witz, Charme und Kompetenz ausgeführt wird wie hier! Waren Thilo, Simon und ihre Kumpane bei CAPTAIN COSMOTIC noch fröhliche Spielkinder, die im Mythenpool herumplanschten, so kann sich OPERATION DANCE SENSATION sogar als Parodie sehen lassen, die die Männlichkeitsrituale, die für gewöhnlich mit heiligem Ernst zelebriert werden, genußvoll ins Leere laufen läßt. Der offensichtliche Klamauk tritt eher in den Hintergrund, wenn es darum geht, den herben Charme dummer Actionklamotten perfekt nachzubilden und ihrer verdienten Lächerlichkeit preiszugeben. Aber genug Analyse - reden wir lieber vom Film!

Jackson (Thilo Gosejohann) ist ein gebrochener Held. Er wollte Amerika retten vor den Schlitzaugen, und später dann halt vor den Ninjas. Im Grunde seines Herzens ist er ein treusorgender Familienvater. Seine Familie geht ihm über alles. Er ist ein Mann mit Herz. Der Undank und die soziale Verelendung, die ihm nach dem Krieg zuteil wurden, haben ihn verletzt, aber nicht zerbrochen. Im Grunde will er den Frieden, aber die Welt versorgt ihn ständig mit neuen Bösewichten, und die bringen dann halt Kohle. Er ist auch nur ein Mensch.

Atlas (Simon Gosejohann, weltbekannt durch "Viva 2") war einst ein Idealist, doch die Sucht nach Geld und Macht haben ihm den Kopf verdreht. Er ist ein tragischer Schurke vom Schlage eines Macbeth. Der Diebstahl der Megawaffen ist für ihn ein verzweifelter Versuch, aus dem sinnentleerten Niemandsland seiner verödeten Gefühle auszubrechen. Er hat nichts gelernt als Töten, Töten, Töten, und das macht er denn ja auch recht gut. Seine Schicksalslinie hat sich einst mit der von Jackson gekreuzt, und sie kreuzt sich erneut, um den Widerstreit zwischen ungebrochenem Idealismus und verzagtem Nihilismus zu einem Showdown von bestialischer Grausamkeit zu führen. Trotz allem hat auch Atlas seine guten Seiten.

Atlas (links) und Jackson (rechts)

Zorc (nein, nicht der Dortmunder Fußballer, sondern der sogar noch bessere Oliver Piper!) ist eigentlich Vorgesetzter von Atlas, aber er besitzt nicht die unbedingte Gewaltbereitschaft, die seinen Kumpel auszeichnet. Tatsächlich läßt er sein Herz sprechen, und die verzweifelte Liebe zu einer Frau wird ihm fast zum Fallstrick. Das Inferno der Gefühle als Parabel auf den Krieg, der ständig um uns tobt? Egal - er hat eine Spitzenperücke und kriegt auch schön die Zähne ausgeschlagen!

Ralf Eden (Alexander Clarke, mein persönlicher Held!) ist grundsätzlich feige, aber gut und Kokainist. Er will schon im Krieg seine alberne Disco eröffnen, merkt aber schließlich, daß sinnloses Profitstreben nur zur kompletten Katastrophe führen kann. Tatsächlich führt sie sogar zu einem Blutbad ungeahnten Ausmaßes, und er muß sich im Kampfeinsatz bewähren, um dem Gemetzel zu entrinnen. (Eine Brandbombe hat ihm während der Dreharbeiten gut den Hintern versengt - ein Mordsstunt!)

Ramirez (Jan-Hendrik Meyer, "Captain Cosmotic" aus dem gleichnamigen Film) ist ein Drogendealer. Er tanzt verflucht gut und hat einen Knackarsch, der sich gewaschen hat! Er ist ein wesentlicher Pluspunkt im Ringen um das Tanzvergnügen und versieht den Film mit einer Prise gern gesehenen "Teen Appeals".

Dr. Herbert Ost (Wolle Butzlaff) ist eigentlich Schweizer, wird aber ob seines asiatischen Aussehens von Atlas und seinen Spießgesellen für einen Vietcong gehalten und bis zum Abwinken gefoltert. Seine genialen Fähigkeiten werden u.a. für die Gewinnung einer neuen Biermarke verwendet. Doch kann er die Seelenqualen von einst vergessen?

DJ Wolfgang Jack ist ein DJ aus Österreich. Seine flotten Scheiben gehen wie warme Semmeln. Wenn irgendwo Stimmung angesagt ist, dann hat Wolfgang Jack sie angesagt. Da vibriert die Menge im Schraubstock der hotten Entfesselung. Da ist die Laune Pflicht! ("Schwingt´s die Hüaft´n, seid´s gut drauf...")

Der Ninja (ist manchmal auch Wolle Butzlaff, da wette ich meinen Po drauf!) ist der vielgestalte Schatten, der uns alle eingekesselt und mit Überfremdung bedroht. Er wird von Atlas gewissenlos eingestellt zu Hundertschaften und von Jackson in ebensolchen Hundertschaften abgeknallt. Bis zum Ende dieses Filmes sind ungefähr 700 Ninjas gestorben, meine Herrschaften! Beim Tanzwettbewerb ist der Ninja aber ganz groß und brennt ein Feuerwerk ab. Eigentlich ist auch der Ninja ein ganz Netter!

Der kotzende Discogast (bleibt hoffentlich bis zum Endschnitt drin!) ist auch dabei.

Zu meinen Lieblingsszenen in diesem Streifen gehört etwa jene, in der Maikes Geburtstag gefeiert wird. Maike ist die kleine Tochter von Jackson, nicht wahr, und da kommen auf einmal Atlas. Ralf Eden und so´n Ninja an und wollen mitfeiern! Kann man kaum tolerieren, aber das mündet dann in ein nettes Kinderspiel und danach in ein Gemetzel! ("Der hat den Hut überhaupt nicht auf! Der hat den Hut überhaupt nicht auf!!")

Den schönsten Satz hat für mich Ralf Eden, wenn er am Schluß in Agonie aufschreit: "Oh Gott, nein - hört das denn nie auf, dieses sinnlose Morden?" Jackson kommt dann die Treppe runter und meint: "Du, Ralf, da ist ein Riesenbohei in deinem Laden - die Iraker sind da, der Zorc macht die Hölle los..."

Einen Spitzengastauftritt hat der liebe Bela B., der während einer infamen Talkshow als Medienwissenschaftler Rüdiger Steffen auftritt. Er betrachtet Jackson als Anachronismus und Gefahr für die keimende Jugend. Das gibt dann eine saftige Keilerei, und Atlas ballert enthemmt ins Publikum. ("Ich bin ein Opfer von Gewalt!") Im Publikum sitzen auch Heiko Bender nebst Freundin von KINDER DER NACHT...

Zu den Stargästen gehören des weiteren Anke Engelke, Blümchen und Tommy Drombusch. Na, ist das was?

Zu den vermutlich in Zukunft weniger besungen zu seienden Gaststars zählen meine Freunde Ralf ("Absurd 3000") und Kai, Schlagzeuger respektive Bassist der Band Der Frosch mit der Maske, in der ich sängere. Die beiden spielen charakteristische Ninjas während des großen Showdowns, der auf dem Gelände der Dortmunder Hoesch-Fabrik gedreht wurde. Ralf ist der buckelige Ninja, der sich ratlos am Kopf kratzt, und Kai ist der große mit dem Cape, der in den Lauf von Atlas´ Monsterwumme kuckt und weggeblasen wird - Filmgeschichte!

Gibt es in diesem Film rohe und sinnlose Gewalt? Ich darf Euch beruhigen - es gibt sie! Neben den etwa 900 Ninjas, die während des Filmes füsiliert werden, gibt es einen kompletten Bauchdurchschuß (beim zukünftigen Bürgermeister, mit Alkoholproblemen), eine weggeblasene Birne, eine Wumme quer durch den Leib, eine Vietcong-Stachelfalle, einen halben Kopf (wgn. Handgranate), herumsegelnde Arme und Beine, Augen in Matsch (vom Martin-Scorsese-Iraker) und noch so´n Quatsch.

Es gibt auch völlig großartige Musik, die noch zusätzlich veredelt wurde von Bela B., der den Titelsong zum Besten gibt!

Da ich Thilo schon aufgrund der Kurzfilme seiner "Neverhorst-Company" verehre, hat mich der Triumph dieses Filmes nicht wirklich überrascht. Daß das Resultat der Bemühungen (die unglaublicherweise nicht viel mehr als 10.000 Euro gekostet haben) aber so gut ist, war nun doch eine fette Freude. Ich erwarte von diesem Film einen sagenhaften Erfolg, und wenn Thilos und Simons Namen nicht demnächst in Großbuchstaben an den Markisen der Filmtheater von Cannes erprangen, dann gibt es wirklich keine Gerechtigkeit mehr auf dieser Welt... Simon und Thilo leisten als Schauspieler übrigens Anbetungswürdiges, und ebenso muß man den anderen Akteuren und Aktricen ein fettes Lob aussprechen, denn die meisten sind Amateure und geben wirklich ihr Alles!

Am 12.9. wird der Film in Bielefeld Premiere feiern. Es werden viele der Darsteller (auch Prominenz wie Bela) persönlich anwesend sein und Rede und Antwort stehen. Da wird es zwei Vorstellungen geben, und die zweite ist sicherlich die bessere, da die Präsentatoren zu diesem Zeitpunkt schon gut betrunken sein werden... Für den Oktober sind auch schon verminderte Tingeltangel-Gigs in Dortmund und Bochum geplant, und Gelsenkirchen ist fast im Sack. Da werden aber nicht alle mitkommen - wenn Ihr also in Bielefeld oder Umgebung wohnt, macht schon mal die Geldbörsen frei, denn es wird sich lohnen!

Nähere Informationen erhaltet Ihr auf der Webpage der Neverhorst-Company.

Ninja (Jan-Hendrik Meyer) und zwo Iraker (lässig, der eine halbverdeckt)

Weitere Zitate:

Jackson, während der Talkshow: "Ja, die Ninjas knalle ich regelmäßig ab! Wart´ mal ab, wieviele du bald noch hast - gegen Null, kannze da glauben!"

Hannes, inner Disco: "Sünde! Babylon! Das verurteile ich voll hier! So kommt ihr nicht in´ Himmel!"

Atlas, während des Gemetzels: "Sammal, stimmt das, was ich hier sehe? Sind wir schon bei über 600, oder was?"

"USA...USA...USA!" (Schlußsatz)

Kritiken zur Premierenfeier:

"...Gar so lange, wie ich es mir gewünscht hätte, konnte ich mich nicht auf ihr vergnügen, da mein zunehmend methusalemisches Alter seinen Tribut forderte. Ich bekam aber mit, daß der Film seinen verdienten Anfangserfolg feiern durfte, denn das Publikum war begeistert. Im Bielefelder "Astoria" drängelte sich eine sehr buntgemischte Menschengruppe, die sich u.a. am speziell für diese Feier abgefüllten "Atompils" labte. Ich traf einige liebe Freunde, darunter den Fabse von Wicked und die Duisburger von KINDER DER NACHT, und Thilo und Simon sind sowieso reizende Leute. Daß ich Herrn Felsenheimer wiedertreffen durfte, war ein fettes Vergnügen. An diesem Abend gab es zwei Vorstellungen, die von den Gosejohann Brothers eingeleitet wurden. Nach jeder Vorstellung begleiteten sie noch Darsteller und andere Mitverantwortliche und stellten sich der jubelnden Menge. Was soll man sagen - war dolle! Lest in meinem Text zum Film nach, warum... Obwohl der Zuschauerandrang (und -harndrang) sondernormen war, hatte ich Gelegenheit, die Bekanntschaft von Oliver (Zorc!) und Wolle (Dr. Herbert Ost!) zu machen, die beide supernett waren. Olivers Freundin (Zorcs Assistentin!) ist überhaupt nicht so grimmig wie im Film, sondern eine überaus strahlende Person. Ihrer beider Töchterlein ("Maike, Kippe?") war nicht anwesend, da sie erst 7 ist und deshalb ins Bett gehört, wie jedes brave Kind... Mit meiner Cora habe ich kurz neben der Talkshowchefin Sina-Maria gesessen, die Thilo im Film zusammen mit Bela brutal zusammenschlägt. Mit dem Bürgermeister Michael (der einen Bauchschuß bekommt UND den halben Kopf weggeblasen!) habe ich am Parkscheinautomaten gestanden. ("10 Euro? Sind die wahnsinnig?") Jan-Hendrik (Ramirez!), die reizende Catrin (Mutter von Maike!) und Alexander (Ralf Eden!) hätte ich auch sehr gerne kennengelernt, aber das hole ich halt ein andermal nach. Vielleicht kommen ja alle nochmal nach Dortmund und Bochum - das wäre toll! Das gilt natürlich auch für DJ Wolfgang Jack (exzellente Musikauswahl, auch bei der Party!) und Hans Merten, den Vorsitzenden der DVD, und alle, die ich vergessen haben mag... Ich fordere aber für Nachfolgeveranstaltungen einige Ninjas - gegebenenfalls stelle ich mich da zur Verfügung! Nö, fetzender Erfolg, und Thilo und seine Leute sahen alle enthusiasmiert und glücklich aus - so soll es sein! Der Sound ist übrigens extrem gut geworden und kein Vergleich zu dem Schrabbeltape, das ich für die Reviews verwendet habe... Angemerkt sei, daß ich es sehr lieb fand, daß ich im Nachspann aufgeführt werde - danke, Thilo! Angemerkt sei auch, daß ich es sehr süß fand, daß man immer wieder Arme hochgehen sah, wenn Leute aus dem Publikum "ihre" Szene entdeckten - "Kuck´ mal, das bin ich!" Ralf und Kai, die beide mit ihren Damsellen angereist waren, konnten damit protzen, daß auch sie auf der großen Leinwand richtig fesch rüberkommen..." (Christian Keßler, Filmjournalist)

"Aus dem Tagebuch des Fabse: Also, gestern sollte es zur Premiere jenes oben genannten Meisterwerks gehen, welches im Astoria-Kino zu Bielefeld seine Uraufführung feiern sollte. Gesagt, getan! Um ca. 16.30 Uhr holte mich Martin, seines Zeichens Suffkopp und bester Autofahrer vonne Welt, ab. Nachdem wir lustig gen Bielefeld segelten und diverse geniale akkustische Klänge des Autoradios das Szenario radikal fröhlich untermalten, gerieten wir auf insgesamt 3 Autobahnen in 4 Staus, die aber zum Glück nicht allzu lang waren. Endlich am Ort des Geschehens angekommen, wurde erstmal kollektiv mit dem lustigen Heiko Bender ordentlich Qualm in die Lunge gezogen. An der Bar des Theaters fand sich auch schon eine große Schar Besucher ein, und der liebe Thilo Gosejohann durfte unentwegt Hände schütteln. Weitere bekannte und gesuchte Straftäter, wie z.B. der Biertüten-Verwalter Christian K., waren auch schon schnell gefunden, und eine utopische Reise mit eingestreuten fotografischen Exzessen nahm ihren unheilvollen Verlauf. Zwischen verschiedenen Atompilsen und Gesprächen traf ich dann auch eine liebe Freundin wieder, die ich seit etwa einem Jahr als vermisst gemeldet hatte und mir unterbreitete, daß sie die Lebenspartnerin von Ralf H. sei. Diese erstaunliche Offenbarung zog viele lustige und feucht-fröhliche Gespräche nach sich. Dann ging´s richtig ab, und die Operation tänzerischer Art begann. Als man nach ca. 110 Minuten den Vorführsaal verlassen hatte, stand eines sofort fest: OPERATION DANCE SENSATION ist DER ultimative Actionkracher des Jahres!!!! Mehr dazu werde ich demnächst in einer neckischen Kritik wiedergeben. Eines vorweg, mir ist unbegreiflich, wie die werte Neverhorst-Gemeinde dieses Meisterwerk toppen könnte! Anschließend wurde fett das Tanzbein geschwungen zu thematisch angehauchter Musik. So ging das dann bei mir noch bis etwa kurz vor Vier, im Gegensatz zum armen Martin, der schon um 1 Uhr umkippte. Peloquins Kommentar zu meinem Zustand: "Boooaarr, bist du voll!" (Fabse, von Wicked den ihren)

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