Bruce Lee ist eine Taube und liegt in meiner Küche

Januar 2009

Gurrdigurr

NEWSTICKERARCHIV

290309

Meine gestrige Hybris ist heute leider bestraft worden, da ich es geschafft habe, meinen Lattenrost zu zerlegen. Fragt mich nicht, wie ich das hingekriegt habe - möglicherweise sollte ich wirklich etwas abnehmen. Die Latten sind ganz geblieben, aber den Rahmen hat´s in der Mitte zerborsten. Als Provisorium habe ich erst einmal vier Harry-Potter-Bücher unter mein Bett geschoben, und tatsächlich schläft es sich auf Harry Potter ziemlich gut. Vielleicht lese ich die Bücher irgendwann auch einmal. Im Moment habe ich allerdings einen gräßlich grausamen, aber ziemlich spannenden Thriller von Jack Ketchum an der Hand. Ansonsten: nicht vergessen, daß morgen die Uhr eine Stunde zurückgestellt werden muß, denn sonst versäumt man ja Butti auf ARTE, und das wäre schlimm.

280309

Ich weiß nicht genau, ob ich am Wochenende die Zeit finden werde, meine TV-Woche weiterzuführen. Deshalb möchte ich darauf hinweisen, daß am Sonntag auf ARTE um 22.25 h die Dokumentation MONSTERLAND läuft, die mein Freund Jörg Buttgereit gemacht hat. Man sollte sich das nicht entgehen lassen. Ich werde das keinesfalls tun.

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Da ich gestern ob der Killerspiel-Debatte sehr sauer war, habe ich meinen Unmut darüber in einem Internet-Forum kundgetan. Ein geschätzter Kollege hat sich daraufhin dahingehend geäußert, daß man heutzutage mit relativ wenig Aufwand eine Wirkung erzeugen kann, die auch von den Medien aufgegriffen wird, so sie angemessen gestaltet ist. Er verwies da auf YouTube. Ich halte die Idee für ziemlich gut und wundere mich, daß ich selber da noch nie drauf gekommen bin. In meinem Kopf nahm sofort ein Plan Gestalt an, der in einem Kurzfilm enden würde, den man mit bescheidensten Mitteln herstellen könnte und der auf YouTube eingestellt werden würde. Ich stelle mir das so vor: Ein möglichst seriös wirkender Moderator würde sich zu Wort melden und den besorgten Bürger mimen. Es würden zwei Klischeefiguren vorgeführt, nämlich der sozial defizitäre Killerspiel-Psychopath in spe und der glatte und deutschnationale Spöksken vertickende Waffensammler. Da müßte ich zwei angemessene Darsteller finden. Die Waffen würde ich dann "klauen", aus einer der "Die Wehrsportgruppe Doofmann wurde gerade hochgenommen und diese Waffen sichergestellt"-Nachrichtensendungen. Danach würde ich darauf hinweisen, daß es sich hier um exakt die Stereotypen handelt, die einem von den Massenmedien vorgeführt werden, um maximale Akzeptanz bei einer sehr anspruchslosen und nichts hinterfragenden Klientel zu erzielen. Mir geht es dabei weniger um einer Reinwaschung der sogenannten Killerspiele als vielmehr um die schamlose und skrupellose Demagogie, die von den vermeintlich seriösen Medien betrieben wird, um uns eine Scheinwirklichkeit anzudienen, die ein Interesse an den ermordeten Kindern vorgaukelt, um Seifenflocken zu verkaufen bzw. Wählerstimmen abzugreifen. Das finde ich obszön. Ich bin ein großer Fan von Demokratie, und gerade deshalb sollte man die Klappe aufreißen. YouTube ist ein sehr geeignetes, da populäres Forum. Mein Ansatz würde erfordern, daß die Klischeepräsentation des Prologs entsprechend beantwortet wird von Leuten, die die wirklich interessanten Fragen stellen in bezug auf Waffen und "Killerspiele". In bezug auf die Wertebildung in unserem Staat, die meines Erachtens komplett in die Fritten geht, da sich kein Arsch darum kümmert. Ich würde das gerne erreichen durch eine Beteiligung interessierter Parteien. Unterschriftenlisten gehen mir persönlich in der Regel am Anus vorbei. Die Politiker blättern das von sich ab, da keine Breitenwirkung daran hängt. Sachen, die hunderttausendmal angeklickt werden, sind da möglicherweise einfach interessanter, da die Medien darauf aufmerksam werden. Und sie werden aufmerksam, so man sie ankickt. Mir schwebt ein Format vor, das Humor und der Thematik angemessene Ernsthaftigkeit miteinander verbindet. Ich will die Leute anstoßen, die sich normalerweise nicht für Computerspiele interessieren würden, da es, denke ich, um wesentlich mehr geht als um müßig verbrachte Stunden vor dem Rechner. Es geht um unsere Meinungsfreiheit, um unser Recht, die Welt so zu sehen, wie wir sie sehen wollen, und vor allen Dingen um unser Recht, uns gegen lobbyistische Seifenflockenverkäufer aller Art zu wehren. Sind Gamer potentielle Amokläufer? Das kann nur gläubischen Naturen einfallen, die sich selbst auf der Seite des Guten sehen wollen, ohne Rücksicht auf Verluste. Die heutigen Medien sind da, und es kann nur darum gehen, den Jugendlichen Kompetenz im Umgang mit diesen Medien beizubringen. Es geht darum, den Glauben in unsere Institutionen wieder aufzubauen, und das kann man nicht, wenn der gebildete Konsens dem kleinsten gemeinsamen Nenner nachhechelt. Nach der "Enttarnung" der karikierten Klischeebilder würde ich gerne einen seriösen Mittelteil einbauen, der Meinungen einiger kompetenter Kollegen einfängt. Danach würde ich gerne Statements von vielen, vielen Mitbürgern einfangen, und zwar sowohl von Freunden/Freundinnen und Kumpels/Kumpeletten als auch von völlig Unbekannten, die keinen Bock darauf haben, sich ständig bevormunden zu lassen. Ich hätte es gerne, wenn sich daraus ein Happening machen ließe, etwas, das Spaß macht. Ich werde dann mal ein vorsichtiges Drehbuch verfassen über das Wochenende, aber eben auch etwas, was machbar ist und was im Internet gut ausschaut. Am Schluß würden - nach meiner frommen Vorstellung - etwa einhundert Leute zusammenkommen und sowohl den Idealzustand verkörpern als auch die Schreckgestalt, die uns die Medien vorgaukeln. Ich spiele gerne "Call Of Duty" und kümmere mich massiv um die Schwachen und Schutzbedürftigen. Etwas anderes lasse ich mir auch nicht einreden von den dreisten, markthungrigen Trotteln. Ich bin dabei auf die Unterstützung von Euch allen angewiesen. Ich kann eine Traube von Freunden oder Bekannten aktivieren, aber für den "Hallo, wir sind das Volk"-Part brauche ich Euch alle! Mein Kollege hat schon recht gehabt: Wenn man möchte, kann man Berge bewegen und sogar richtigen Spaß dabei haben! Ich möchte gerne so ein Video zusammenstellen, also helft mir. Es soll handgemacht aussehen, aber eben auch angemessen seriös, um die Medien zu beeindrucken. Ich werde auch versuchen, einige Prominente einzubinden. Widerstand muß Spaß machen, und Widerstand ist wichtig, da es sonst immer so weiter geht. Und das "Immer so weiter" ist es, was Verdruß und im schlimmsten Fall Amokläufe hervorruft - das Gefühl von Vergeblichkeit und Impotenz. Das Fehlen von Hoffnung. Ich bin fest davon überzeugt, daß Widerstand Spaß machen kann, und er erfordert nur eine Videokamera, Gleichgesinnte und festen Willen. Laßt uns Ärsche treten! Ich hätte da massiv Bock drauf. Ich würde da gleich nächste Woche entsprechende Leute kontaktieren, damit das hinhaut. Ein Drehbuch liefere ich nach. Ich brauche jetzt erst einmal Unterstützung.

270309

So, gerade eine weitere Sendung zum Thema "Computerspiele machen unsere Kinder kaputt" gesehen und stocksauer über die Betroffenheitspolemik und die Kolportage von Halbwahrheiten, die da betrieben wurde. 1. Man nehme den Vater eines gerade ermordeten Kindes und lasse ihn erzählen. Man kann förmlich dabei zuschauen, wie sich Mitleid und Wut im Publikum von Minute zu Minute steigern, ähnlich den Aggressionsanzeigen in gewissen Killerspielen. 2. Man nehme einen karrierebewußten Politiker mit unvorstellbar bösen Augen (Name der Redaktion bekannt), der bekennender Sportschütze ist, was seine Interessenlage schon einmal klarstellt, und der die übliche Ansammlung von zweifelhaften Statistiken und vagem Geraune präsentiert, für die man ihn liebt und schätzt. (Ich habe bei solchen Leuten immer das Gefühl, die wollen sich für irgendwas rächen.) 3. Man nehme einen gebildeten Journalisten, der seit Jahrzehnten aktiv ist, von moderner Unterhaltungselektronik aber - mit Verlaub gesagt - keine Ahnung hat. (Er hat denselben Vornamen wie Onkel Dagobert.) Voilà - die Suppe ist angerichtet! Zwar nur aus dem Maggi-Beutel, aber der Hunger treibt´s rein... Das Bedürfnis nach leichten Lösungen ist offensichtlich groß, denn ansonsten würden  sich die Herrschaften mit dem halbgaren Unsinn, den sie verzapft haben, das Gelächter einheimsen, das sie verdienen. Von der "Moderatorin" (die ich früher mal geschätzt habe) wird kaum eine Frage konsequent weiterverfolgt bzw. die teilweise widersprüchlichen Ausführungen der Umsitzenden nicht hinterfragt und stattdessen mit einigen gewaltzentrierten Ausschnitten aus repräsentativen Spielen (kicher!) ein "Gefühl" für die menschenverachtende Qualität dieser Spiele erzeugt. Aus dem Kontext gerissen wirkten die Szenen bestimmt eindrucksvoll, ebenso wie jede aus dem Kontext gerissene Mordszene in einem Krimi aufrütteln kann. Die Vorführung diente aber nur einem einzigen Zweck: dem einzigen Pro-Spiele-Teilnehmer (und dem einzigen Amateur in der Runde) so schweren Seegang wie nur eben möglich zu bereiten. Dem fielen dann auch flugs die naheliegendsten Sachen nicht ein: Daß den Statistiken, die der Mann mit den bösen Augen herbeizitierte, zahllose Untersuchungen entgegenstehen, die das exakte Gegenteil beweisen; daß die BRD trotz der schärfsten Spielezensur im mir bekannten Teil Europas rätselhafterweise King im Amoklaufen ist; daß es kaum verwunderlich ist, daß ein pubertierender männlicher Jugendlicher mit starken Problemen im Sozialbereich keine Vicky-Leandros-Schallplatten besitzt und Glücksbärchi-Filme; daß alles Wassertreten der anwesenden Waffenlobby nicht darüber hinwegtäuscht, daß alle Amokläufe mit legalen Sportwaffen begangen wurden; daß es die fröhlichen Nazis in HITLERJUNGE QUEX oder die singenden Cowboys und fiesen Indianer in den entsprechenden Ami-Filmen waren, die die jeweiligen Generationen in die Kriege getrieben haben, nicht die naturalistische Darstellung von Gewalt (was insbesondere Onkel Dagobert hätte wissen müssen!); und schließlich, daß die ganze erbärmliche Sendung so manipulativ angelegt war, daß der Wahrheitsfindung damit kein großer Dienst erwiesen wurde. Man hat manchmal das Gefühl, keiner von den ganzen Gratisdackeln will wirklich wissen, was zu Wählerverdruß oder eben einem zunehmenden Werteverlust bei Jugendlichen führt. Alle sind nur geil darauf, die böse Sau durchs Dorf zu treiben. Damit haben wir es in Deutschland ganz besonders. Der gläubische Konsens, daß aus den kranken Spielen der verderbliche Seim träufelt, der unsere Kinder krank macht (was interessieren sich die Anwesenden der Talkrunde denn für "unsere Kinder"?), scheint völlig ausreichend zu sein, um den Bürgern eine Antwort auf schwer faßlliche Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft zu geben und ihnen einen gesunden Nachtschlaf zu ermöglichen. Denn Tough Cop Malocchio wird´s schon richten, wenn diesen verbrecherischen Spieleschöpfern das Handwerk gelegt wird. Wie wir "unseren Kindern" die Entwicklung einer Medienkompetenz beibiegen, die der heutigen Zeit entspricht, wird hoffentlich in den Händen von jüngeren Semestern liegen, aber nicht in jenen der genannten Sautreiber. Liebe und Respekt lernt man nicht durch Verbote, sondern durch entgegengebrachte Liebe und ebensolchen Respekt. Und die lernt man nicht durch Unaufrichtigkeit und Ignoranz. Das Richtigste, was TC Malocchio heute geäußert hat, war die Aussage, daß Spiele wie "Call Of Duty" nicht in die Hände von Kindern gehören. Sind eh Spiele für Erwachsene, aber egal. Onkel Dagobert beschloß die fröhliche Hetzrunde mit der Aussicht, daß es schon ausreiche, wenn man gewährleisten könne, daß alle Waffenbesitzer ihre Waffen sicher verwahren. Wenn er das tatsächlich vermag, dann fühle ich mich gleich sicherer. So, und jetzt gehe ich erst einmal raus und verprügele eine alte Omma mit einem Killerspiel!

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Ein Besucher des "Geheimnisvollen Filmclubs Buio Omega" hat auf YouTube netterweise eine Preisverleihung online gestellt, die er wohl mitgefilmt hat. Zu meiner Verteidigung möchte ich aber anführen, daß mein Gestammel auf den Umstand zurückzuführen ist, daß ich rein gar nichts von der Aktion gewußt hatte. (Oder waren es vielleicht die Killerspiele?)

250309

Feiertag! Die DVD zu Wenzel Storchs DIE REISE INS GLÜCK ist heraus! Wer hätte das gedacht? Nachzulesen hier.

Freitag der 13.

Seit mehreren Tagen ist sie wieder in Betrieb, die Amok-Medienmühle. Viel braunes Wasser plätschert da an den Kameras vorbei, Enten schnattern und Bläßhühner ziehen erschreckt mit ihren SCREAM-Masken vorbei. Niemand weiß etwas Gescheites zu sagen, aber geredet wird eine ganze Menge. Da wird vom "Anti-Amok-Modell" geredet, das eine Art Frühwarnsystem für potentielle Amokläufer darstellen soll. ("Was? Du bist Kaunterstreik-Spieler, hörst Hewwi-Meddel-Musik und trägst gerne schwarz? Willkommen im PAL-Club!" Bisher stand PAL bei mir für "Problem anderer Leute". Jetzt heißt es "Potentieller Amokläufer"...) Wie üblich werden Popanze aufgebaut, auf die erbittert eingedroschen wird. Beim Täter wurden Horrorfilme gefunden und Pornos aus dem Internet. Ja, leckmichfett... Was wäre denn gewesen, wenn man bei ihm sämtliche Folgen der "Schwarzwaldklinik", das Gesamtwerk von Marianne Rosenberg und das christliche Erbauungscomputerspiel "Max und Liese bauen sich eine Kirche" gefunden hätte? Es handelt sich bei den Tätern meistens um heranwachsende männliche Jugendliche mit schweren sozialen Defiziten, und die interessieren sich nun mal eher für Haudrauf-Kultur als für die Glücksbärchis. Wenn ich bei einem pubertierenden Jungmann in die Bude komme und dort alles mit Schlümpfen zutapeziert ist - DANN mache ich mir Sorgen... Und der hatte tatsächlich Pornos auf dem Rechner? Oh mein Gott, was für eine Überraschung! Es werden lecker Plazebos verteilt an alle Zuschauer, die ob dieser grauenhaften Tat fassungslos sind und dankbar für die leichten Lösungen. Die leichte Lösung besteht darin, alles zu verbieten, was für jugendliche Risikofälle eventuell unbekömmlich sein könnte. Politiker wie Schäuble oder Schünemann offenbaren erneut die Besinnungslosigkeit zwischen ihren Ohren und nutzen die Gunst der Stunde, um mit entweder unzulänglich recherchierten oder schwer umsetzbaren Forderungen Punkte bei der verängstigten Bevölkerung einzufahren. In den Talkshows sitzen wieder die üblichen Verdächtigen herum und verkünden brav das, was man von ihnen erwartet. Wo ist Karl Dall, wenn man ihn braucht?

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Meiner eigenen Ansicht nach gibt es für solche Vorfälle keine kurzfristigen präventiven Maßnahmen, die wirklich greifen. Daß junge Menschen zunehmend den Glauben an ihre Zukunft verlieren und sich in eine selbstbezogene und selbstmitleidige Scheinwelt zurückziehen, ist nicht allein die Schuld des Internets. Niemand - nicht einmal die Gamer-Lobby - wird ernsthaft behaupten, daß es für Problemfälle wie Tim K. bekömmlich ist, auf Pixeldarstellungen von Menschen zu ballern. Allerdings würde ich da einfügen, daß es bei völlig auf sich selbst zurückgeworfenen Jugendlichen sowieso kaum wünschenswert ist, wenn sie sich den ganzen Tag vor dem Rechner oder der Glotze befinden. Eine gesunde soziale Entwicklung ist durch nichts zu ersetzen. Allein, mir fehlt der Glaube daran, daß man mit gezielten Maßnahmen solchen fürchterlichen Fehlentwicklungen vorbeugen kann. Soll man die Kinder belügen und ihnen sagen, daß nach dem Schulabschluß etwas anderes auf sie wartet als Kampf und höchstens punktuelle Befriedigung? Daß der Mensch ein unter günstigen sozialen Umständen liebendes und hilfsbereites Wesen ist, dem das Leid seiner Umwelt nicht komplett an der Puperze vorbeigeht? Das Medienangebot richtet sich fast ausnahmslos nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner, und der wird erbarmungslos durchgeboxt. Das kann man schon an der Berichterstattung zum vorliegenden Fall erkennen. So findet sich auf der Online-Präsenz von "Deutschlands meister Tageszeitung" folgende Werbung:

Blöd

Komisch, aber meiner Ansicht nach ist alles, was Heranwachsende aus solchen Zurschaustellungen lernen können, die simple Wahrheit, daß den "verantwortungsbewußten" Mitmenschen keine Schamlosigkeit zu erbärmlich sein kann, um aus einer Katastrophe noch ordentlich Kohle herauszuwringen. An der Schule lernen sie, wie man mit Leistungsdruck angemessen umgeht: Wenn es einem der Herrgott nicht in die Wiege gelegt hat, härter, mitleidloser und zweckgerichteter sein als die anderen, sonst kann man sich die Zukunft in die Haare schmieren. Die Gesellschaft zieht sich auf diese Weise ihre Soziopathen selber heran, schizoisierte Eintänzer, deren Ziel es allein ist, besser zu sein als die anderen. Und wenn Papa dann noch eine Beretta und 4500 Schuß herumliegen hat, dann kann man auch seine Niederlage noch so inszenieren, daß einen die Nachwelt nicht vergißt. Die Amokläufe sind die konsequente Weiterentwicklung eines fürchterlichen gesellschaftlichen Irrweges. Symptome mit Ursachen zu verwechseln, hilft da rein gar nichts. Schuldzuweisungen helfen einem vielleicht kurzfristig, die Fassung wiederzuerlangen, aber auch nur bis zum nächsten vorhersehbaren Unfall des Systems. Mit der gegenwärtigen Berichterstattung liefern die Medien zukünftigen Trotteln mit Waffen nur eine Blaupause zur Erlangung ihrer ganz persönlichen 15 Minuten des Ruhmes. Statt den Kindern ihre Begeisterung für vermeintlich unbekömmliche Medien zu verteufeln (eine Vorgehensweise, die ohnehin meistens gläubischen Charakter trägt => "Mein Kind, das unbekannte Wesen"), sollte man ihnen glaubhaft nahebringen, daß es uncool ist, andere Menschen zur Bekämpfung der eigenen Ängste über die Klinge springen zu lassen. Daß es vielmehr cool ist, sinnvolle Alternativen zu entwickeln, als an der sogenannten Scheißwelt zu verzweifeln. Es einfach besser zu machen als die Trottel. Das ist manchmal sehr schwer, macht dafür aber - wenn man die Kurve gekriegt hat - sogar richtig Spaß! Dazu muß man freilich seine eigenen Vorstellungen von Sieg oder Niederlage (die meistens von den Medien konstituiert werden) möglicherweise etwas modifizieren. Man muß dann lernen, daß jeder Mensch der Hauptdarsteller in seinem eigenen Film ist, nicht nur ein Nebendarsteller oder computergenerierter Pixelsalat im Film des strauchelnden Jugendlichen. Wenn man das entweder im Elternhaus oder an der Schule hinbekommt, dann ist damit mehr gewonnen als mit einer 1 in Mathe. Bis dahin gilt: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp...

280209

Heute möchte ich nur etwas von meinem rechten Fuß erzählen. Vor etwa einem Jahr scharwenzelte ich vom Club zurück nach Hause. Das sind immerhin 100 Meter. Dabei knickte ich böse mit meinem Fuß um. Gebrochen war der Knöchel nicht, aber etwa auf Fußballgröße angeschwollen. Laufen kann ich immer noch nicht wieder richtig, was meine Chancen beim diesjährigen Marathon etwas einschränkt. Vor vielleicht drei Monaten hatte ich einen Wutanfall und trat in ein CD-Regal. Das Regal gewann - meine Mittelzehe schwoll an, und - richtig! - es war wieder der rechte Fuß. Rechtzeitig zum Umzug eines Clubmitgliedes erwischte es mich im linken Knie - eingeklemmter Nerv, Arthritis, Wundbrand, keine Ahnung. Auf jeden Fall konnte ich noch am Mittwoch nur humpeln. Ich absolvierte heute meine Freundespflichten mit großer Tapferkeit und vorzüglicher Haltung. Etwa zur Hälfte der Schlepperei fiel einem Kumpel ein hölzernes Regal runter (Billy?) und mir direkt auf den Schuh. Den rechten Schuh. Auf die rechten Zehen. Ich machte dann unverdrossen weiter, nur um heute abend festzustellen, daß der Mittelzeh vermutlich gebrochen oder zumindest schwer geprellt ist... Ich finde das absolut spitze, denn so habe ich wieder was zu schreiben!

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Ansonsten sieht es so aus, daß ich gerade im Moment viel Zeit habe, weshalb ich pausenlos TV kucke. Ich schrecke da vor gar nichts zurück und schaue sogar DSDS. Im Rahmen der gezeigten Trällereien ist meine uneingeschränkte Favoritin Sarah, die Sinti-Dame. Die würde ich sofort adoptieren.

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Meine Zehen habe ich übrigens mit Klopapier und Leukoplast bandagiert. Am Montag geht´s zum Arzt, hottehüh.

270209


Nach einigen Wochen der Besinnung habe ich mich dazu entschlossen, mein bisheriges Leben umzukrempeln und all mein Schaffen und Tun in den Dienst einer schonungslosen Selbstanalyse zu stellen. Nie wieder Ablenkungen Gehör schenken, die einen von den wichtigen Dingen des Lebens fernhalten. Nie wieder den Sekundärtugenden Aufmerksamkeit zubilligen, die diese nicht verdienen. Mittelmaß meiden und diszipliniert und mit Würde in die Zukunft blicken. Ihr seht einen vollauf gewindelten Christian vor Euch! Äh, ich meine gewandelt... Oh Gott... Es ist ja alles so schwer. Ich arbeite derzeit an einem Werk der Reife, mit dem ich hoffe, ein gebührendes Fazit zu ziehen unter die 40 Jahre meines bisherigen Erdenganges. In ihm kämpft u.a. Graf Dracula gegen Pinocchio. Am Schluß wird der Vampir von der langen Nase des hölzernen Männleins gepfählt. Natürlich muß Pinocchio schön lügen, sonst wird die Nase ja nicht lang. Das muß ich noch rausfinden, warum die Nase so lang ist. Vielleicht handelt es sich ja auch nicht um die Nase, sondern um ein Nasensubstitut. Vielleicht hat Pinocchio ja auch gerade viele Filme mit John Holmes gesehen. Das wäre eine Möglichkeit. Ich muß mal ausprobieren, ob das die dramatische Einheit des Stoffes sprengt. Schließlich habe ich jetzt ja einen Ruf zu verlieren. Ich bin nämlich Preisträger: Der "Geheimnisvolle Filmclub Buio Omega" hielt es für angebracht, mir einen "Joe" zu überreichen, den Alternativ-Oscar des Clubs. Ich fand die Wahl sehr gut, auch wenn mir ob meiner (echten) Überraschung nur loser Tinnef aus dem Mund floß. Auf Dankesreden bin ich nicht gerade vorbereitet. Es gibt so Leute - richtige Stars -, die haben immer Dankesreden parat. Wo aber sollte jemand wie ich Dankesreden halten? Beim Dönermann ums Eck? Der würde mich möglicherweise für überspannt halten. Der Preis (hier zu betrachten) steht jetzt auf dem Fernseher im Wohnzimmer, wo ihn jeder sehen kann, denn ich gebe ja gerne an. Übernächstes Wochenende (am 6. März, wenn ich nicht irre) sind Jörg Buttgereit und Thilo Gosejohann zu Gast und werden im Schauburg-Theater zu Gelsenkirchen ihren neuen Film CAPTAIN BERLIN VS. HITLER vorführen, den ich selber noch nicht kenne. Ich bin sehr, sehr gespannt. An unserem 10. Geburtstag hatten wir über 150 Gäste. Mal sehen, ob wir das sprengen...

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Vom Pornobuch kann ich indes noch nicht viel berichten. Es liegt im Moment beim Verleger, und man muß mal sehen, was so passiert. Ich bin aber sehr zuversichtlich, daß da bald was geht. Die Aufregung kennt keine Grenzen. Wenn es spruchreif ist, werde ich die Posaunen erschallen lassen. Außerdem kommen hier alle, alle Outtakes aus dem Buch als Werbung auf die Seite - Ihr werdet staunen!

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In der nächsten "Splatting Image" wird der zweite Teil des Türkentextes drin sein. Die türkische Version vom "Zauberer von Oz" habe ich leider nicht mehr rechtzeitig bekommen, aber es sind einige sehr lustige Filme in dem Artikel gelandet. Als Appetitanreger könnt Ihr Euch ja mal diesen Ausschnitt aus dem Film SON SAVASCI mit Cüneyt Arkin ansehen. Dagegen sieht Hollywood ganz blaß aus...

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Ich habe ein kaputtes Bein und muß morgen bei einem Umzug mithelfen. Viel wichtiger ist jedoch, daß endlich Wenzel Storchs DIE REISE INS GLÜCK auf DVD erscheint, und zwar als Super-Spezial-Sonderauflage mit 1000 Extras! Nachzulesen hier. Ich habe an den Dialogen des Filmes ein klein wenig mitgeschrieben und bin da sehr stolz drauf. In dem Film werden Kinder angepinkelt und alte Damen in Säcke gesteckt. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Die Wunder werden nicht alle.

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Ein paar Links: Auf dieser Seite gibt es hübsche, komplett sinnfreie Animationen. Hier kann man Christian Bales mittlerweile schon legendären Tobsuchtsanfall am Set des neuen TERMINATOR mithören. Es lohnt sich. Der arme Kameramann. Der ist nämlich im falschen Moment ins Bild gelaufen. Hier gibt es sämtliche (!) Donald Ducks von Carl Barks und Don Rosa anzukucken, wenn auch nur auf englisch. Toll auch diese deutsche Seite, auf der man ausgewählte sinnige Sentenzen aus dem Duck´schen Schaffen bewundern kann, in der großartigen deutschen Übersetzung von Frau Dr. Erika Fuchs. Hier gibt es in der "Stupidedia" einen hübschen Artikel über Leni Riefenstahl. Und hier gibt es Katzen, die wie Adolf Hitler aussehen. Ist das was?

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Und hier gibt es schließlich noch mein neues Gästebuch, denn mein altes hat ja vor geraumer Zeit seinen Geist aufgegeben....

160109

Nach meiner gestrigen Denunziation der Dschungelcamp-Sendung muß ich mich korrigieren: Ich finde die Sendung großartig und möchte, daß jeden Monat so etwas läuft!

150109


Das neue Jahr hat erst jetzt für mich begonnen. Auf den Schwingen des Glücks kam es herbeigeflattert und schickte sich an, mein Heim zu annektieren. Leider achtete das Jahr nicht darauf, ob das Fenster geöffnet war oder nicht. Mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, ist für so manchen eine akzeptable Strategie. Doch obacht, der Kopf wird weich, die Wand bleibt bestehen! Es frommt die Suche nach der Tür im Mauerwerk. Aber immer langsam: Ich hatte mich gerade zu einem Mittagsschläfchen hingelegt und träumte von einer Partie Strip-Poker mit führenden Köpfen der deutschen Politik von Gestern und Heute, da machte es Päng, und ich schreckte hoch. In meiner Küche fand ich eine Friedenstaube, die es sich in meiner Spüle so richtig bequem gemacht hatte. Hatte ich wieder ein Fenster offengelassen? Ich überprüfte alle meine Zimmer, doch nirgendwo fand sich ein taubengerechter Durchlaß. Jetzt erst fiel mir das taubenförmige Loch in meiner Küchenfensterscheibe auf! Ich hatte es tatsächlich mit dem Chuck Norris unter den Tauben zu tun, oder viel eher Täuberich, denn nur männliche Tauben können so verbohrt und vermessen sein, sich mit einer Original-Altbau-Küchenfensterscheibe anzulegen. Die Hybris der Taube hatte die Mauern von Jericho zum Einsturz gebracht und meine Küche - die ich bislang für eine uneinnehmbare Festung gehalten hatte - zum potentiellen Nistplatz für Vögel umfunktioniert. Das Unglaubliche nun: Abgesehen von einer kleinen Schramme oberhalb des Schnabels hatte sich das eisenharte Federvieh rein gar nichts getan! Ich verbrachte etwa eine halbe Stunde damit, die Taube vom Fenster wegzulocken, wo sie nun Position bezogen hatte. Schließlich gelang es mir, sie vorsichtig wegzubugsieren, das Fenster zu öffnen und sie in die Freiheit zu entlassen. Ich hätte es nie für möglich gehalten, daß ein Vogelgenick solch einen Aufprall überleben kann, aber itzo geschah´s. Jumping Jesus on a pogo stick bzw. Potzblitz! Der Schaden, den die Kamikaze-Taube hinterlassen hat, geht, vorsichtig geschätzt, in die Millionen, aber das ist mir nicht so wichtig, denn als Tierfreund kam es mir erst einmal darauf an, das gute Stück heil nach draußen zu bringen. Wäre z.B. Max Schautzer durch mein Küchenfenster gedonnert, hätte ich dem eine saftige Klage aufgedrückt. Tauben dürfen aber. Die können nicht dafür. Ich bin ohnehin angenehm verwirrt, daß es so ganz ohne Blutvergießen abgegangen ist. Bei meinem momentanen Glück hätte ich eher damit gerechnet, daß besagte Taube sich beim Gang durch die Scheibe eine Schlagader öffnet und quer durch meine gesamte Wohnung flattert, alles mit Blut befächernd. ("Heizungsableser macht grausigen Fund: Voodoo-Riten im Ruhrgebiet!") Tatsächlich hat die Taube nicht einmal gekackt, was ich sehr entgegenkommend fand. Ähnlich sollten sich ihre gefiederten Kollegen mal in bezug auf meinen Astra verhalten, denn ich wohne in einer Straße mit vielen Bäumen. Obwohl, jetzt, wo ich´s sage... Immer noch besser ein vollgekacktes Auto als eines, das über und über mit Blut besudelt ist. Was würden da die Nachbarn sagen?

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Die Idee mit den Geburtstagen von neulich habe ich wieder gekippt, zumal mich das unter Zugzwang gesetzt hätte, und das wäre ja nun mal ganz beknackt. Man soll nur schreiben, wenn man Lust dazu hat, oder halt dann, wenn einem eine Taube durch die Scheibe brettert. Dann hat man natürlich unbedingte Mitteilungspflicht, denn Taubenverherrlichung ist rar geworden in unserer Zeit. Viel häufiger ist da die Verherrlichung bzw. die Verdämlichung (Sexismus in der Sprache, aufgepaßt!) von Schmierfinken und Übelkrähen, wie just wieder im Dschungelcamp zu bestaunen, jenem Fremdscham-Workshop, mit dem RTL jährlich Interessenten ködert. Da treffen sich Semi-Prominenzen und Abgehalfterte jeder Couleur, um sich mit schleimigen Würmern abfüttern zu lassen und die eigene Existenz zur Steilvorlage für herablassende Witze zu machen. Man muß schon sehr verzweifelt sein oder sehr dumm, um da mitzumachen. Während ich mir "Deutschland sucht den Superstar" nicht ankucken kann, weil mir die häufig minderjährigen Nulpen, die dort vorgeführt werden, etwas leid tun (na ja, deswegen und wegen Dieter Bohlen!), tut mir im Dschungelcamp absolut niemand mehr leid. Zu Anfang dachte ich noch: "Na ja, der Kaufmann und die Van Bergen sind ja gar nicht so schlimm", aber das stimmt nicht - alle sind so schlimm! Sie sind wirklich alle gleich. RTL betätigt sich hier als großer Demokratisierer: Alles wird zu Mocke, Mensch wird zu Substanz. Dazwischen setzt es Werbung. Gelegentlich empfinde ich selber so menschenfeindlich, daß ich dabei durchaus Spaß empfinden kann, und entrüsten tue ich mich eh nicht mehr (es gibt nichts Erbärmlicheres als professionelle Leserbriefschreiber!), aber in der Regel offeriert das DVD-Regal unzählige dankbarere Alternativen, z.B. 24 oder die Simpsons. Das Fest der Inzucht, das in Australiens ewigem Grün abgeht, hinterläßt nur gähnende Leere. Menschendarsteller auf Ex, ohne Nährwert und brackig im Abgang.

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Auf Spiegel-Online habe ich heute eine Nachricht gelesen, die mir große Freude bereitet hat: Adolf Hitler kommt ins Heim! In New Jersey gibt es nämlich Geisteskranke, die ihren Kindern so tolle Namen geben wie Adolf Hitler Campbell, Joycelynn Aryan Nation und Honszlynn Hinler Jeannie. Die Fürsorge wurde aufmerksam, als eine Konditorei beauftragt wurde, eine Geburtstagstorte mit dem Namen "Adolf Hitler" zu besprühen. In Deutschland würden so etwas nur extrem dumme Neonazis machen ("Polizei? Hereinspaziert...") oder subversive Spaßvögel, aber verboten wäre es wohl in jedem Fall. Bemerkenswert erscheint es mir, daß in den USA nicht selten ein beklagenswerter Mangel an Geschichtssinn zutage tritt, nicht nur, was die eigene Historie angeht. So erinnerte ich mich beim Lesen der Meldung an jene Spielshow im amerikanischen Fernsehen, in der unlängst einer Blitzbirne die unglaubliche Frage gestellt wurde: "Wie heißt Hitler mit Vornamen?" Die Antwort lautete: "Heil!" Au Backe...

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Noch ein Linktip: Wer sich für das Thema "Selbstbefriedigung" erwärmen kann, hat hier eine passende Anlaufstelle. In diesem Zusammenhang möchte ich auf mein famous forthcoming Hörspiel hinweisen, das von einem überaus einsamen Cowboy handelt, der "Die rechte Hand des Teufels" genannt wird. Arbeitstitel ist DJANGO & DADA - DIE TÖDLICHEN DREI, aber das wird sich möglicherweise noch ändern, da zu wenig konsenstauglich. Auf die Geräuscheffekte bin ich aber gespannt...

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Für Youtube-Fans hier noch ein paar gute Antworten auf dumme Fragen: Eins und Zwei.

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Soweit erstmal. La paloma ohé...

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