DER UNSICHTBARE
OKTEMBER oder DIE ERMORDUNG JEAN-PAUL SPAGATS IN DER BADEWANNE EINER
SITTLICH NICHT GEFESTIGTEN FRÜHFÜNFZIGERIN AUS ÜBEL
BELEUMUNDETEN KREISEN, IN WELCHEN DAS LEID DER MITKREATUR KEINEN HOHEN
WALLUNGSWERT ERREICHT, DENN BISTE NIX, HASTE NIX, WIE DER VOLKSMUND ES
WILL
Dezember
2006 / Jänner 2007
NEWSTICKERARCHIV

Hanuman die Zaubermaus
wünscht Euch ein schönes neues Jahr!
311206
"Wir müssen uns 2007 doppelt
anstrengen!" verkündete heute abend die Bundeskanzlerin in
ihrer Neujahrsansprache. Ich habe mir diese klugen Worte zu Herzen
genommen und die schicke Silvesterparty, zu der ich eingeladen war,
Silvesterparty sein lassen, und das nur, um endlich mal wieder einen
Eintrag in meinem Ticker verfassen zu können. Na? Ist das was?
Genaugenommen sitze ich sogar doppelt vor dem Rechner. Ein Ich hat
einen lustigen Partyhut auf, genaugenommen den Nikolaushut mit den
blinkenden Lichtern, der mir beim letzten Filmclub aufgenötigt
worden ist, um von der Bühne Weihnachtsstimmung auf unsere
Gäste herabrieseln zu lassen, Puderzucker, Pulverschnee oder
Trockengips gleich, der die Sünden des vergangenen Jahres
zudeckt und Trost spendet. Für mich wird der Jahreswechsel zu
einer Zäsur (Mensur? Tonsur?), da ich mit meiner Liebsten
zusammenziehe, womit ich Neuland betrete. Angst habe ich keine, denn
die Wohnung ist groß genug. Einige Dinge, die ich befürchtet
habe, werden bedeutend glatter laufen als geplant. Dafür werden
dann wieder Probleme auftauchen, mit denen ich nie gerechnet
hätte. Das ganze Leben ist so. Nehmen wir gestern abend. Nach
einigen Wochen aufreibender Umzugstätigkeiten bin ich zu meinem
Herzblatt gefahren, um die letzten Reste von Coras Hausstand
herüberzuretten. Ich vergleiche das immer ein wenig mit einer
Rettungsaktion, bei der es z.B. darum geht, die kleinen Mementos der
bisherigen Lebensgeschichte aus einem brennenden Haus zu retten. Jede
Fuhre, die man sicher an den Zielort befördert hat, ist "in
Sicherheit". So gewinnt man praktisch immer und wird für seine
Mühen belohnt, wie das ja auch sein sollte. Gestern also kam der
letzte Kram dran, und als ich fast alles in meinem Astra verstaut
hatte, ging ich noch mal rein, um noch eine Armvoll mitzunehmen. Wieder
am Wagen, zückte ich meinen Autoschlüssel und führte ihn
an mein Schloß. Der Schlüssel brach ab und segelte in
Zeitlupe zu Boden. Klink.
Ich stand einige Sekunden lang wie erstarrt da und dachte nur: Das darf
jetzt nicht wahr sein. Zum Glück erreichte ich unseren Bassisten
Kai, zum Glück hatte dieser gerade Zeit, mich nach Gelsenkirchen
und zurück zu fahren, den Ersatzschlüssel holen. Aber das ist
mir wirklich noch nie passiert! Das Leben zwingt einen manchmal in die
Bückstellung, und da hilft nur Vaseline oder eine schön
große Portion Honig vom Imker. Zaudern und Klagen
fällt da flach. Dafür sind andere Dinge überraschend gut
gelaufen. Ich bin beispielsweise nicht mit dem Lastwagen
verunglückt, den ich anderntags für die richtig sperrigen
Teile gemietet hatte. Da hätte dann auch keine Vaseline mehr
geholfen - das wäre eine Feiertagsüberraschung geworden, die
ich lange nicht vergessen hätte...
++++
Nun sitze ich hier mit meinem
anderen Ich und warte auf den Jahreswechsel. Noch 25 Minuten.
Kann´s kaum erwarten. Wird etwas Besonderes passieren? Werde ich
einen Anruf bekommen, daß Bernd Eichinger meinen Kommissar Ernst
verfilmen möchte, mit Bruno Ganz in der Hauptrolle? Vermutlich
nein, aber es wird vermutlich ein großes Geknalle geben.
Vielleicht liegen ja morgen die Überreste eines besonders dicken
China-Böllers auf meiner Kühlerhaube. Wenn nicht, ist das
schon wieder ein Grund, sich diebisch zu freuen und die Vaseline im
Schrank zu lassen. Auf dem Weg zurück ins Haus könnte ich,
immer noch freudig grinsend, in einen Hundehaufen treten, den ich dann
durch das ganze Treppenhaus verteile und nachher wegschrubben darf.
Wieder in der Bückstellung. Die Plagen werden nicht alle. Soll man
deswegen verzweifeln? Ich meine, nein. Man darf zwischendurch mal ganz
kurz verzweifeln, so für zehn Minuten oder so, denn das macht ja
manchmal Spaß. Doch im Großen und Ganzen sollte man auf all
die schönen Dinge schauen, die im abgelaufenen Jahr passiert sind
- das macht erst recht Spaß. Wenn einem partout keine
schönen Dinge einfallen, kann man sich alternativ ja all die
häßlichen Dinge vorstellen, die einem im vergangenen Jahr
nicht passiert sind. Mir ist z.B. nicht die Zunge in den Rührfix
geraten. Auch hat mir kein Pygmäe eine Handvoll Würmer
angeboten, weil sie die traditionelle Mahlzeit seines Stammes
darstellen, und hat dann ob meiner Ablehnung verschnupft reagiert und
mich z.B. gegessen. Eingeborene vom Stamm der Massai sollen sich ja
beispielsweise zur Begrüßung ins Gesicht spucken, ein
verwirrendes Brauchtum, das heutzutage nur noch von einigen Punks
gepflegt wird. Besonders früher war das wohl punktypisches
Verhalten, wie ich gerade gelesen habe. A propos Seiber: Pawlow, der
Erfinder des berühmten Hundes, hat neben seiner Reflexforschung
zeitweise versucht, Patte damit zu verdienen, daß er Hundespeichel in Dosen
abgefüllt hat. Wollte aber niemand haben, was mich nicht im
geringsten überrascht. Da ging es wohl wieder zurück zu den
Reflexen. 13 Minuten noch.
++++
Warum ich hier allein sitze? Meine
Teuerste ist gerade Jobben und kredenzt Tanzwütigen deftigste
Spirituosen. Viele Guppys trinken ja richtig wilde Sachen, wie Rotwein mit Red Bull,
wofür man sie mit Pawlowschen Hundespeichel übergießen
sollte. Geschändeter Wein, keine schöne Vorstellung. Das ist
häßlich, und auch hierfür danke ich meinem Geschick,
daß ich im letzten Jahr keinen durch Red Bull versauten Rotwein
habe trinken müssen. Diese Alkopopse finde ich meistenteils auch
brrr. Es gibt doch so viele schönere Möglichkeiten, um
drogensüchtig zu werden. Johnny Depp gießt sich in FROM
HELL, wenn ich mich nicht irre, Absinth mit Laudanum hinter die Binde
bzw. den Knorpel, und da ist ja schon die Zubereitung eine echte Schau.
Das Tequila-Ritual ist dagegen regelrecht banal, einem Alkopop
(alkoholsüchtiger Vater?) aber bei weitem vorzuziehen. Manche
Tequilasorten sind ja sehr lecker. 9 Minuten.
++++
Vorgestern sind wir zum "Punk im
Pott"-Festival gegangen, was eine gute Idee war. Eigentlich wollten wir
in erster Linie die Duisburger Band Eisenpimmel bewundern, deren
unbekehrte Verherrlichung archaischer Ruhrpott-Stammesriten bisher nur
unsere Ohren erreicht und verzaubert hatte. Hier gab es auch einmal was
aufs Auge, und unsere hohen Erwartungen wurden noch übertroffen.
Danach hatten wir zudem das außerordentliche Vergnügen,
Sängerin Bärbel und einige ihrer Mitmusiker - allesamt famose
Menschen - kennenzulernen und etwas mit ihnen zu schnacken. Vermutlich
setzt es demnächst mal ein Interview. Diese Begegnung adelte den
Abend und ließ den Streß der Packerei und Renoviererei
abperlen wie Hundespeichel von einer heißen Herdplatte. Ein
blöder Vergleich, aber wir haben gleich Neujahr, und ich habe
schon eine Flasche Weißwein im Bauch. 4 Minuten.
++++
Heute abend habe ich mich quer
durch das Anwesen von Alfred Woden gemetzelt, einem der Bösewichte
in dem famosen Noir-Videospiel "Max Payne 2". Sogenannte "Killerspiele"
sind ja in letzter Zeit in aller Munde gewesen. Toll - da dreht
irgendein seelischer Napfkuchen am Rad, weil ihm die Verhältnisse
in unserem Lande nicht passen, und schuld sind einmal mehr die
bösen Videospiele. Zur Verdeutlichung der Maläse hier ein
kleiner Videosketch
von Dave Chapelle, einem der wenigen wirklich lustigen TV-Comedians der
Gegenwart. Der Sketch ist allerdings nur lustig für solche, die
mit der "Grand Theft Auto"-Computerspielserie vertraut sind. Für
die allerdings mal so richtig. Für die anderen... So, Mitternacht,
bin gleich wieder da...
++++
Jepp, Anrufe getätigt, wieder
im Rennen. Draußen knallen sie wie die Bekloppten. Als Kind habe
ich das auch gerne gemacht, empfinde das aber mittlerweile als viehisch
und unelegant, was mich zu einem "party pooper" macht, einem
Spaßverderber. Ist es falsch, Menschen für Bestien zu
halten, die harmlosen Passanten explodierende Brezeln in den
Schritt werfen und sich an den Entsetzensschreien ihrer Opfer
delektieren? Nein, ist es nicht. Es ist honett, wenn nicht gar kommod.
Amok-Bastis Abschiedsbrief habe ich gelesen, da die Zeitungen ja wieder
einmal Pawlowschen Betroffenheitsseiber versprühten, als
würden sie dafür bezahlt. Ah, ich vergaß, sie werden ja
dafür bezahlt, Scherz, Scherz... Nun, die Argumentation des
Abschiedsbriefes konnte ich teilweise gut nachvollziehen. Der Basti
schien mir weder ein dummer noch ein unsensibler Mensch gewesen zu
sein. Schade nur, daß er die denkbar falschesten Konsequenzen
daraus gezogen hat. Falsche Konsequenzen zu ziehen, ist jedoch auch
für sogenannte "normale" Menschen eine einfache Übung, wie
man an der unsinnigen Killervideo-Debatte ersehen konnte. Anstatt nach
den Gründen zu fahnden, warum Kinder zu verzweifelten Soziopathen
heranwachsen und kein Licht mehr im Tunnel sehen, werden wieder einmal
Ursache und Wirkung miteinander verwechselt. Es hätte mich sehr
gewundert, wenn ein isolierter, frustrierter und aggressiver Jungspund
von, sagen wir mal, den Glücksbärchis
angesprochen worden wäre statt von Spielen, in denen wie blöd
herumgeballert wird. Zu behaupten, diese Spiele seien nun der
Hauptgrund dafür, daß Mimosen zu blutdürstigen
Bestien werden, ist ebenso kurzsichtig wie kontraproduktiv, denn
das verschüttet mögliche Lösungswege. Der Ego-Shooter
ist nämlich eigentlich das
Spiel unserer Zeit! Ein Mann allein kämpft sich durch ein
zumeist technologisches Dickicht und räumt Gegner beiseite, die
ihm alle ans Leben wollen bzw. ihn mobben wollen bzw. ihm seine
Killerspiel-Sammlung zu einem Dumping-Preis abluchsen wollen. Böse
Menschen allerorten. Um nicht der völligen Orientierungslosigkeit
anheimzufallen, legt man sich Strategien zurecht, Taktiken, denn: Haste nix, biste nix. In den
meisten Spielen liegen Medikits oder Gesundheitspäckchen parat,
die den stumpfen Lauf von der Gefahr in die Sicherheit lindern, nur um
der nächsten Gefahr direkt in die ausgebreiteten Arme zu laufen.
Wer wissen will, wie sich pubertierende Jünglinge fühlen,
kann sich ja mal Gus van Sants hervorragenden Film über das
Columbine-Massaker anschauen, ELEPHANT, in dem der Protagonist in einem
Szenenkomplex (eine Einstellung!) seine Schule durchquert, die Kamera
stets im Rücken, die anderen Schüler an ihm vorbeihuschend
wie gegnerische Pixelmonster in einem Shooter, kein Medipack in Sicht.
Dem Basti hat´s halt gereicht, und er hatte den wenig weisen
Einfall, noch ein paar andere Menschen mit in den Tod zu reißen
bzw. sie zumindest für das Leben zu schädigen. Was für
ein Idiot. Leidende Menschen sind immer egozentrisch, und irgendwann
erreicht die Egozentrizität halt ein Stadium, in dem einem das
Wohl & Wehe der Mitkreatur völlig egal ist. Hat aber nix mit
Videospielen zu tun. Ist überall so. Viel bedenklicher als der
Gewaltaspekt ist für mich die zusätzliche Isolierung, die
solche Spiele für Jungspunde bedeuten, denn Probleme werden damit
natürlich genausowenig gelöst wie mit Ekstasekapseln oder
Weinflaschen. Zu dem nachfolgenden Geblähe in den Medien will ich
nicht viel sagen, außer, daß Beckstein sich mit seiner
Gleichstellung von "Killerspielen" und Kinderpornographie wirklich
selbst übertroffen hat - man denkt ja immer, er schafft es nicht,
aber dann klappt es doch. Und Niedersachsens Innenmini, dessen Namen
ich mir aus Protest nicht gemerkt habe, fügte sich mit seinem
sinnlosen Gebelfere nahtlos ein in die Phalanx der zielgerichtet Un-
und Halbwahrheiten verbreitenden Medien, die Spiele wie die GTA-Reihe
darstellten als rein auf die Gewaltakte ausgerichtet, untermalt von
Szenenbildern, die in den deutschen Fasssungen gar nicht mehr enthalten
sind, da diese in der Regel entschärft wurden. Ein Popanz zum
Niederknüppeln halt. Der USK vorzuwerfen, sie würde Spiele
nur kurz antesten und deren potentiellen Korrumpierungscharakter gar
nicht wahrnehmen, obwohl überall einzulesen ist, daß die USK
von den Herstellern Cheats und Savegames zwingend verlangt, um genau
das auszuschließen - da steckt Kalkül dahinter, das ist
keine Dummheit. Da wollen sich Leute ihre Jobs sichern. Ganz ohne
Medikit. Die mobben, was das Zeug hält. Merkt Ihr was? Diese
Medienhengste sind exakt jene Leute, die Hachos wie den Amokläufer
in die Verzweiflung treiben, nicht die "Killerspiele"! Soll
Niedersachsens Innenmini mal schön in seinem Schützenverein
weiterballern und gegen die Spielemafia wettern - ich wünsche ihm
und den seinen, daß ihnen der verdiente Hohn gewiß sein
möge! Zu Basti fällt mir nur noch ein, daß ich es als
hochnotpeinlich empfinde, daß sich in den Internet-Foren lobende
Worte für sein Verhalten finden lassen. Das erinnert mich an den
Selbstmord von Kurt Cobain, der ebenfalls dummdreist mythisiert wurde.
Cobain hatte in seinem kurzen Leben vieles Schöne geschaffen,
für das man ihn preisen sollte. Sein Selbstmord war der tragische
Lapsus am Schluß, der vielleicht weltschmerzenden Pennälern
zum Identifikationsangebot für die eigenen Verzagtheiten gereichen
mag, aber das war eine persönliche Entscheidung, keine
Errungenschaft. Im Falle von Basti war das schlicht ein pathologisches
Umkippen ins Asoziale, das von denselben Mitschülern jetzt
kleinlaut beklatscht wird, die ihn früher nicht mit dem Arsch
angekuckt hätten. Wer hätte das ahnen können? Tja, der
Mann hatte ja nur eine Website und war auch ansonsten im Internet
hochgradig aktiv und offenherzig. Es hat nur keine Sau gekümmert,
am wenigsten Onkel Beckstein und Niedersachsens Innenmini. Und die
Jungsprotten, die schon heute versuchen, es ihnen gleichzutun.
++++
Was ist sonst noch passiert?
Ich bin weder reich noch schön noch beliebt geworden. Gerade
letzterer Umstand ist mir neulich wieder schmerzlichst an die
Bewußtseinsschwelle gepöllert, als ich meine antikenen
Miranda-Flaschen (leer) zu einer Filiale der Ladenkette "Plus" (von mir
halbschwul "Plüh"
ausgesprochen) getragen habe, wo man mir schon
vorher den leeren PET-Plastiktand nur ausgesprochen ungern
abgeknöpft hatte. Bei meiner jüngsten Pilgerfahrt in die
Abgründe des Pfanddschungels erreichte die Verachtung des Kunden
aber neue Dimensionen: Die dort beschäftigte Otze giftete mich in
ungeahnt ehrlicher Verachtung an und beschied mir, daß sie in
Zukunft keine 1,5-Liter-Flaschen mit Beulen mehr annehmen dürfe,
das habe ihr der Abteilungsleiter verklickert. Wer jemals den Fehler
begangen hat, bei fraglichem Discounter Mirandas erstanden zu haben,
weiß, daß man die Mistdinger nicht in Plastiktüten
aufbewahren kann, ohne daß die Flaschen unansehnliche Beulen
davontragen. Die limonadeninternen Gärungsprozesse führen
halt dazu. Was ich aber nicht wußte, was die von mir vormals als
"Otze" diffamierte Fachkraft nicht wußte, was man aber
spätestens vom Abteilungsleiter zu wissen erwarten sollte: Ich
könnte die albernen Plastikbatzen auch zu Kugeln
zusammenknüllen und ihr überreichen - laut
Verpackungsverordnung
muß mir die Kassiererin den Pfand
zurückgeben, solange eine Pfandberechtigung offensichtlich ist. Da
kann die heulen und zürnen. Alles andere nennt sich
"Unterschlagung" und wird bei einem Druck auf die Tasten 1, 1 und 0
sehr rasch geklärt. Wieder was gelernt - leider zu spät. Wenn
mir die überforderte Verkaufskraft noch einmal dumm kommt, kriegt
sie die volle Klugscheiß-Kanonade geliefert, denn ich gehe ja
nicht in den Supermarkt, um mir eine straffe Führung in
Domina-Manier angedeihen zu lassen, sondern lechze nach Nahrung und
Seelenheil. Ich hatte dann aber noch eine Menge Spaß, als ich mir
vorgestellt habe, wie besagte Giftnatter mit ihrem Lebensgefährten
schläft, der seinerseits Seelenheil wünscht und den Status
einer alten Pfandflasche zugebilligt bekommt. Das Leben ist so grausam.
Meines nicht. Haha. Kreuzweise.
++++
Es sei noch einmal hingewiesen auf die Myspace-Domain meiner
Musikgruppe, Viva Al Brasi.
Wir haben noch viel zu wenig Besucher und Domain-Freunde, deswegen geht
mal drauf. Im Moment sind nur die Rohmixe unserer ersten Maxi-CD zu
hören, die aber noch sehr verrauscht, verbrummelt und verechot
werden sollen. Low-Fi ist eine Verpflichtung!
++++
Zum Schluß noch
ein paar Links.
Wer sich für H.P. Lovecraft interessiert, bekommt hier die angemessene Entlohnung in
einem Lovecraft´schen Google-Service. Ob die "Elder Ones" das
gewollt haben? Stanley Kubrick - so großartig er auch war - hat
bei den Dreharbeiten auch mal Scheiße gebaut. Hier der Beweis.
Wem Silbermond, Juli und der ganze andere Kram auf den Sack gehen,
kriegt die Alternative bei 2 Live Jews und ihrem Video. Allen
Ungläubigen die Erleuchtung mit dem fliegenden
Spaghettimonster. Hier wohnt der wahre Glaube... Und zum
Schluß noch ein tolles Video, das eine
irritierende Zusammenarbeit von Adolf Hitler und Gerhard Polt
dokumentiert. Hätte leicht in die Hose gehen können, ist aber
wirklich ganz vorzüglich gelungen. Wohlsein!
"Wir müssen uns 2007 doppelt
anstrengen!"
Counterstrike ist was für Luschen -
2007 rulez!
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