DAS GLÜCK IST EINE LEICHE

Mit großem Stolz und großer Freude darf ich bekanntgeben, daß mein erster Roman um den unbarmherzigen Kommissar Ernst fast vollendet ist. In ihm habe ich versucht, den Geist des italienischen Polizeifilms der siebziger Jahre ("Il Commissario di Ferro" etc.) in meine Heimatstadt Bremen zu verfrachten. Hauptfigur ist der unorthodoxe Kommissar Matthias Ernst, der seine grundlegende transzendentale Obdachlosigkeit durch eiskaltes Eintreten für Recht + Ordnung zu kompensieren sucht. Dabei scheut er Drahtseilakte am Rande des Gesetzes ebensowenig wie komplett sinnlose Autoverfolgungsjagden, die Bremen zittern machen. Sein Ziel ist die komplette Ausmerzung des Gangstertums, das seine gichtigen Krallen bis in die höchsten Spitzen der Politik hineinstreckt...

In seinem ersten Fall geht es erst einmal um den Mord an einem Friseur. Gerd Wismuth, 53, sorgte sich mit Andacht und Sorgfalt um die Verhältnisse auf den Köpfen seiner bemerkenswert hippen Kundschaft, bis ein Aal seinem Barbierdasein ein Ende bereitete. Doch je tiefer Kommissar Ernst in den Morast eindringt, der den Fall umgibt, desto abgründiger werden die Verwicklungen, die sich auftun. Drogen, Waffenhandel und Horrorvideos - dieser Roman hat alles! Figuren wie die sinistre Gräfin von Lodenstein und ihr dunkler Vertrauter Colonel Woolrich spielen ebenso markante Rollen wie Hitlers Ex-Klavierspieler Nummer Eins, Paul Rosenstolz. Es gibt ein irregeleitetes Techno-Kid namens "Bazooka Joey" und die Prostituierte Rosa Pflaume, die sich sogar in die geheimen Träume Ernsts schleicht. Und was wäre Kommissar Ernst ohne seinen Assistenten Rodemann, der sich unermüdlich um den Kaffeenachschub des wackeren Gesetzeshüters sorgt?

Der Roman stellt eine nachdrückliche Warnung vor den Entwicklungen dar, die dieses Land in seinen Grundfesten erschüttern. Kommissar Ernst gebietet dem Wildwuchs kriminöser Bestrebungen Einhalt, oder er versucht es zumindest! Ein Mann allein, und hinter ihm eine zitternde Stadt...

Tote Silberfischchen, alte Märchenlangspielplatten ("Der Polizeikasper") und mörderische Bronzeschweine säumen den Pfad von dem Mann, der mein geliebtes Bremen in ein Inferno verwandelt. Kommissar Ernst: Wenn es jemals eine schlagkräftige Formulierung für den Wunsch nach Gerechtigkeit gebraucht hat - hier ist sie!

Habe ich schon erwähnt, daß ich noch einen Verlag suche?

Wenn Ihnen das Wohl dieses Landes am Herzen liegt; wenn Ihnen Begriffe wie Sitte, Moral, Anstand und Fischstäbchen noch etwas bedeuten; wenn Sie wollen, daß irgendwann ein zweiter Band um Kommissar Ernst geschrieben wird; dann - bringen Sie dieses Buch heraus! In einer zunehmend orientierungslos werdenden Welt ist es häufig schon die kleine Geste, die zählt. Eine dieser Gesten könnte ein Klick auf meine eMail-Adresse sein! Machen Sie mir ein ernstgemeintes Angebot und sagen Sie Bernd Eichinger, daß ihn dieses Buch mehr entzücken wird als Barbara Rudnik und Katja Flint zusammen! Laden Sie Kommissar Ernst in Ihr Verlagshaus ein - vielleicht macht er Kleinholz aus Ihrem Mobiliar, aber die Zukunft gehört Ihnen...

Demnächst in diesem Theater.

kessler_christian@yahoo.de

Hier ein neuer Auszug aus dem Roman (unbarbeitet, grins!): CLICK IT!

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