DER WEIN SCHMECKT RHOMBENFÖRMIG...

Was mir schon lange auf der Seele brennt und jetzt einfach raus muß: Ich LIEBE Helge Schneider! Ich kann mich an keinen anderen Humorschaffenden erinnern, der mir so häufig die Lachfalten auf die Miene gezwungen hat, selbst dann, wenn ich partout nicht lachen wollte. Die Meinungen gehen ja häufig auseinander über den Mann, und ich habe auch das Gefühl, daß viele Mitmenschen, die ebenfalls über Helge lachen, dies aus ganz anderen Gründen tun als meinereiner. Was natürlich vollkommen okay ist, aber ich fand es schon sehr geil, daß Herr Schneider auch mal ein Konzert einfach abgebrochen hat, weil einige Orang Utans nicht aufhörten, den Jazzreigen durch "Katzenklo, Katzenklo"-Brüllerei zu stören. Da hätte ich auch abgebrochen, und zwar nicht nur das Konzert. Ganz unerträglich hingegen finde ich es, wenn viele intelligente und humorbegabte Menschen die Schneidereien nach wie vor ablehnen, da sie ihn für einen grenzdebilen Suppenkasper halten. Ganz falsch, das!

Wenn man den besonderen Charme des singenden Herrentoasters aus der Schweiz eruieren möchte, so kann man das z.B. anhand einer ganz unsäglichen Kinowerbung für Eiscreme, die vor einigen Jahren Stammgast in Filmtheatern meines Einzugsbereichs war. Ein sehr schlechter Helge-Imitator stand da auf einer Bühne und radebrechte hanebüchenen Stuß mit "Krokusraspel" und so fort. War leider gar nicht witzig. Der Witz ist halt eben der, daß man sich nicht einfach auf eine Bühne stellt, dort den unterbelichteten Debilo markiert, damit sich 80 Prozent der anwesenden Zuschauerschaft irrtümlicherweise für schlauer hält. Da muß man schon etwas mehr liefern. Helge macht das. Und er macht keine Gefangenen.

Die Bekanntschaft von Dr. Schneider machte ich erst in den späten 80ern, als es ihn schon ganz lange gab. Mein damaliger Intimus, Peter B., spielte mir mal etwas von diesem Komiker vor. Ich, der ich schon immer eine starke Abneigung gegen Kabarett und ähnlichen Besserwisserhumor empfunden habe, dachte nur: "Au Backe, was wird das jetzt?" Es erklang ein Hörspiel, daß die sehr befristeten Erlebnisse eines Mitbürgers türkischer Abstammung referierte, der von einer Schattenexistenz auf einem Pissoir an der Reeperbahn sexuell angegangen wird. ("Ügülütsch...") Ich dachte für einen Moment mal gar nichts und staunte nur. Wie kann man aus solch einem abgründigen Thema eine humoristische Miniatur schaffen? Dann kamen einige weitere Schmankerln, nach denen ich auf den Knien hockte und nur noch kreischend lachte! Der Mann war brillant, da gab es nix...

Ich kaufte mir dann in den Folgejahren zahlreiche Erzeugnisse aus dem Hobbykeller des Herrn Schneider und wurde immer wieder entzückt. Es gibt viele Sachen, die ich nicht ganz so toll finde und die den "Katzenklo"- bzw. "Katzeklo"-Klientel wesentlich eher zusagen werden als der unglückliche Türke, aber Schneider konterkariert seine karnevalskompatiblen Sachen immer wieder mit garantiert unkommerziellen Großartigkeiten, die staunen machen... Ein Film wie PRAXIS DR. HASENBEIN etwa, den ich für einen der besten deutschen Filme seit DAS KABINETT DES DR. CALIGARI halte (eigentlich sogar für dessen FORTSETZUNG!), ist ein totales Bubenstück, völlig unvereinbar mit dem sonstigen Deutschkomödien-Quoddelkram, voller bizarrer Randdetails, die höchstens eine Minderzahl von Zuschauern lustig finden kann. Etwa die Szene, die mit einem Blick auf Hasenbeins Arztpraxis beginnt, mit einigen begnadet häßlichen Wirtschaftswunderschränkchen im Hintergrund, und in der Mitte ist dieser unglaublich dünne Hochkantschrank. 20 Sekunden gar nix, dann öffnet sich die Tür des dünnen Schränkleins, und Schneider quetscht sich da raus! Was der da drinnen gemacht hat? Vollkommen wurscht, geiler Anfang für eine Szene! (Ich halte das ja für eine Anspielung auf LE FRISSONS DES VAMPIRES, aber vielleicht auch auf LAWRENCE VON ARABIEN oder DIE BRÜCKE AM KWAI!) Oder neulich, inmitten seines größten "Katzenklo"-Erfolges, bringt der eine Lese-Doppel-CD heraus, mit den Werken einer postfeministischen Schriftstellerin namens Helga Maria Schneider! Das DARF doch nicht wahr sein, was der Mann da treibt...

Auch habe ich sehr schnell eine Vielzahl von Livemitschnitten auf Video besessen, wo er seine beliebten Standards bringt, aber immer intuitiv variiert und auf die jeweilige Stadt abgestimmt. Und das ist wohl auch das Geheimnis: Er macht das nicht so sehr kalkuliert, als vielmehr aus dem Bauch heraus. Und gerade das finde ich vollkommen genial. Viele seiner Livesachen sind ja überhaupt niemals auf Platte rausgekommen, etwa die schöne Geschichte, wie er mit Eddie Van Halen vom Zehnmeterbrett springt, und das dauert zehn Minuten Erzählzeit, bis die da unten ankommen! Der erzählt von den Rentnern, die da unten im Wasser schwimmen, den "Bürgern", während sie beide, die langen Haare wehen im Wind, heruntergestoben kommen in einem Hagel der Auflehnung. Schneider bringt es allein hier fertig, subversiven Geist und Verarschung von antibourgeoisen Klischees so fest miteinander zu verschweißen, daß die glatt keine Sau mehr aufkriegt! Das macht Spaß, wenn der da erzählt und kein Ende findet... Oder die Story, wo er eine "Tätowation" von einem beschreibt, die wirklich fein ziseliert zu sein scheint. "Die anderen haben ja nur einen Grabhügel, da ist dann ein Kreuz drauf, und auf dem steht: `Ich haue dir die Schnauze blutig, du Aaaasch...´" Zwischendurch zieht er sich dann schon mal die Gummiglatze auf und bringt ein Stück von einem traurigen Clown, das durchaus widersprüchliche Gefühle erzeugt: "...doch was unter der Gummiglatze is´, interessiert kein Mensch!"

Erstmal zu den Hörspielen. Die sind ja nun nur chefig. Angeblich ja irgendwo in einem Kneipenkellner aufgenommen, spricht sich Schneider mit vielen Stimmen um Kopf und Kragen. Und was das Erstaunlichste ist: Er trifft die Wirklichkeit wie die Faust! Da kommt ein Heini in eine Pommesbude, bestellt ´ne Curryfrikadelle mit Doppelpommes und analysiert Schalke. Im Hintergrund diskutiert irgendein Proletarier über seine Tochter, die einen Türken heiraten will. Das habe ich erst nach dem zwanzigsten Hören herausgefunden! Ein paar Leute unterhalten sich im Sandkasten und streuen einander Sand in die Haare. Ein Arbeitsloser versucht, einen Job zu bekommen, hat aber Bedenken, doch sein Arbeitslosengeld wird dann halt gekürzt, wenn er nicht Blumenwart werden will. ("Da kommen wir gar nicht umhin!") Klaus ist gerade das Bein abamputiert worden, wegen dem Rauchen. Da ist nix mehr unterm Mantel, und mit der Ehefrau ist dann auch nicht so gut. ("Und seitdem die Pinne, nech? Ja, aber et geht doch, et geht!") Eine Studentin trifft erst den Unternehmer, dann Semmelrogge. ("Ja, ich bin Klempner, aber aus Hobby ich bin Psychiater.") Die sexuelle Belästigung auf dem Ordnungsamt übergehe ich mal diskret ("Keiner will mich!!! Bloß, weil ich so häßlich bin...") Der Tennis-Champignon Clayton wird interviewt. Eine immens dubiose Trophäe wird besungen. ("Ljääh, zerschneiden!") Am Schluß diskutierten Leute über irgendwas im Radio. Sophia Loren ist auch dabei und knickert im Hintergrund: "Beh-Hah, Beh-Hah, hahaha..." Vollkommen großartig, absoluter Kunstgenuß. Das Leben eben. Die zweite Hörspiel-Kompilation ist ein klein wenig schwächer, aber immer noch teutonisch: Da geht ein Mann zum Hautarzt und erfährt einen Abstrich. Da geht einer namens Ötzbrösel zum Arzt und kriegt den Krebs. ("Haben Sie Probleme? Auch wegen dem Namen?") In den Sportnachrichten sind auch so Leute. Es gibt einen immens langweiligen Text zum Thema "Langeweile". Und am Schluß erfährt Sir Charles Popoloch ein Interview, in dem die Eßgewohnheiten des Adels furchtlos offenbart werden. ("TSCHÜSS!!!") Zwischendurch muß der Schneider immer selber lachen.

Nach diesen beiden Werken war ich schon vollkommener Fan. Dann kam "New York, I´m Coming", die sich aus Live-Exzerpten und einigen im Studio produzierten Schmankerln zusammensetzt. Es gibt bei ersteren eine Art Variante der Scorpions´schen "Winds of Change", einen fetten Labamba, sowie mehrere funkelnde Ansprachen, die sich direkt an die Benelux-Länder wenden. Auch die Mutter wird bedacht, was ich sehr schön finde. Heinrich Heine wird bedacht, und der Herr Schneider läuft da mit Leichtigkeit allen Dozenten an meiner Uni den Rang ab! Das kehrt die innewohnende Dramaturgie so richtig heraus, daß die Tränen nur so kullern. Auch Frank Sinatra wird zelebriert. Verschiedene Lieder gibt´s auch. Schneider war hier nämlich schon mit seinen beiden Freunden zusammen, nämlich dem ehrenwerten Buddy Casino an der Orgel und dem Schlagzeuger Peter Thoms. Der ist auch sehr ehrenwert, aber halt schon sehr alt. Sein Alter steigt von Platte zu Platte, und bei einem Live-Event bekam er auch die Startnummer "2 Billionen". Da muß man eigentlich gleich uneigennützig auf eine spätere Platte verweisen, auf der das schöne Lied geträllert wird: "I´m Peter, and I´m Old". ("My hair is blue, just like the other Ommas...") Aber zurück zu "New York" - die ist sehr gut!!! "Du bist gestorben/ und weißt es nicht." (Heinrich Heine)

Von hier an konnte es nur bergab gehen. Doch Schneider war immer noch da. Er machte "Guten Tach", auf der hauptsächlich gesungen wird, aber dazwischen eben auch meistens geredet. Da muß man mal dazwischenschieben, daß Schneiders erste Gehversuche mit Christoph Schlingensief erfolgten, für verschiedene Filme dessen er die Musik komponierte, z.B. MENU TOTAL. In MUTTERS MASKE, Schlingensiefs Neuverfilmung von Veit Harlans OPFERGANG, spielt Schneider höchstselbst den bösen Bruder. Und das tut er gut! Schneiders erster Film, JOHNNY FLASH, wurde dann ja in Szene gesetzt von dem Titanen des deutschen Experimentalfilms, Werner Nekes.

Aber zurück zu "Guten Tach". Die Platte ist sehr gut. Sie enthält Lieder über Haie, die in Blumenkästen hineinwachsen, über Frösche im Hals von Louis Armstrong, und vor allen Dingen natürlich über die Pubertät. ("Mit Eier drin und Sacksuppe... Und ständig sitzt man drauf, und das tut weh, und das tut HÖLLISCH weh, als hätte eine Ratte reingebissen, oder sogar ein Salamander...") Toll auch die Coverversion von Eric Bourbons "I Was A House In New Orleans". ("They ca-ha-hall me Rising Sun...")

Dann muß ich wirklich mal überlegen, was da noch haftengeblieben ist. Es gab eine lecker Doppel-CD, auf der der treffliche Schlager "Es gibt Reis, Baby" drauf ist, auf der erstmals das Tabu angegangen wurde, daß Frauen mit den kleineren Händen besser in die Ecke kommen zum Putzen... Na ja, das ist ja wohl auch irgendwie wahr! Der Jazzteufel tanzt hier so inbrünstig wie vormals selten. Da sind einige lustige Trällereien dabei. War da nicht auch die Geschichte um "Orang Utan Klaus" drauf? Das war nämlich die süße Katze von Helge. Die hat dann irgendwann ihren Dienst als Fußabstreifer aufgegeben. Es gibt auch ein Gedicht, "Der Rabe", "nicht Rilke, aber kurz." Und eine mordsmäßige Obszönitätenkanonade, die der Künstler auf sich höchstselbst herniederregnen läßt. "Der Sack-Sau-Pillemann-Arschloch, der Schweine-Sau!" Das möchte ich hier aber nicht niederlegen.

Und jetzt hätte ich fast Schneiders vermutlich größte Platte vergessen: "Seine größten Erfolge". Da sind alle Klassiker drauf, die man jemals kennen wollte! Diese Platte muß man haben, sie paßt in jeden Plattenschrank. Die "100.000 Rosen" blühen in jedes Herz hinein, "Sei doch nicht so kleinlich, Liebe ist nicht peinlich" befaßt sich mit sowas, und ganz aus ist natürlich bei "Schneemann bau´n", eine experimentelle Miniatur, wo Bilingualität zu voller Blüte gebracht wird. ("Ficken!")

Es gibt eine Jazzplatte, "The Last Jazz", die zu einem nicht unwesentlichen Teil von dem Mönch Thelonius handelt, der einstmals eine Menge Geld verlor, als er versuchte, Franziskaner zu werden. Hier merkt man, daß der Schneider ein großer Künstler ist, der eigentlich alle Instrumente spielen kann, aber er tut es nicht, aus Bescheidenheit. Er bescheidet sich mit einigen wenigen, die er mal so malträtiert, anmutige Klänge hervorzupft und den lieben Gott einen schönen Mann sein läßt. ("Just take five, da-dubi-dubi-duh...")

Die Platte hat sich garantiert nicht so gut verkauft wie "Guten Tach".

Man muß an dieser Stelle auch einmal einflechten, daß Herr Schneider ein wirklich hervorragender Musiker ist und eine unvergleichliche Präsenz besitzt. Wenn er im Watschelgang seine Gitarre zu den Klängen von Eric Bourbon spazierenführte, dann war das nicht nur Chuck Berry - das war höhere Dimension!

Da waren noch verschiedene andere Platten, aber die meisten habe ich eh schon erwähnt. Sehr gut ist das Lied um die "Wurstfachverkäuferin". Aber auch der "Klapperstrauß" ist eine Replik auf Technomusik, "Dance to the Music" und der ganze Kram... Auch Samples erfahren eine Behandlung.

Hat irgendjemand die "Golden Pudel"-Kompilation des Golden Pudel Clubs (Schamoni & Co.) gehört? Da ist nämlich auch der Schneider drauf, mit einer Legende über den Italowesternheld Johnny Van Oost, der endlich den Mann findet, den er sein Leben lang gesucht hat. Er weiß selber nicht, warum. "Und jetzt ziehe ich dir die Haut ab!" - "Brutales Schwein!" Ja, wo der Schneider wohnt, da wohnt auch das Sentiment, da wohnt die Leidenschaft!

Die Filme sind ziemlich gut. JOHNNY FLASH ist völlig brillant, zum An-die-Schläfe-klopfen-und-nie-wieder-Aufhören brillant. Das ist der ganze Schlagerhorizont, der da ist. TEXAS fand ich a bissele schwach, aber ich habe mich im Kino auch abgerollt (vor Lachen). Sehr fein war die JAGD AUF NIHIL BAXTER, wo Schneider sogar eine Doppelrolle spielt, nämlich die des Kommissars Schneider. Außerdem spielt er noch den Erzganoven Nihil Baxter, der auch vor Mord nicht zurückschreckt! Der Mann kennt keine Verwandten. Der Film ist sogar als DVD herausgekommen, was seine hohe Qualität bezeugt. Da ist ein bißchen zuviel Schlingensief drin, deswegen wirkt manches zu pointiert. Aber der Kürschgen, das ist schon ein moderner Held! Der sitzt am Fenster, und man weiß sofort Bescheid. Noch besser war PRAXIS DR. HASENBEIN, der sehr gut war und von einem Arzt handelt, der von Helge Schneider gespielt wird. Ein Mann mit einem Käserad (oder sogar mehreren) ist auch dabei, ebenso wie "Ruckruck, der Taubenmann". Der ist aber arrogant und gar nicht lieb. Lieb hingegen ist Peter Berling als Peterchen, der Sohn von Dr. Hasenbein. Dr. Hasenbein ist im übrigen auch sehr nett. Als der Schneider im Zigarettenladen steht und die "Überraschungstüte für den Herrn" haben will, bin ich fast abgekratzt. Hallo, Meisterwerk!

Dann gibt es noch die Bücher. Beide Bücher handeln vom Kommissar Schneider, der Fälle löst. Er tut dies auf unnachahmliche Weise, und mit dem Elan, der ihm von der Natur mitgegeben wurde. Dabei haut er auch Leuten die Augen raus oder macht andere Dinge, aber die Leute verdienen es dann auch, denn es sind überwiegend zwielichtige Gestalten! Der erste Roman heißt "Zieh´ dich aus, du alte Hippe!", der zweite "Das scharlachrote Kampfhuhn". Da ist von gotischen Kampfmandeln die Rede und anderen äußerst einprägsamen Obliegenheiten.

Hier ein kurzer Auszug aus den Gewaltexzessen der Romane:

Im Präsidium ist die Hölle los. Reporter von allen Zeitungen sind mit ihren Fotoapparaten aufgebrochen, um Kommissar Schneider zu knipsen. Ahnungslos kommt der Kommissar da an, er will gerade aussteigen, da macht jemand ein Foto von ihm! Schneider sieht das gar nicht gerne. In bekannter Manier schlägt er den Reporter total kaputt, ja auch die anderen Leute, die da sind, kriegen Haue.
"Will sonst noch jemand?" Er hält sich eine Faust an die Nase und guckt böse. Um ihn herum liegen mehrere Zeitungsleute mit verrenkten Kiefern, zerschlagenen Augenbrauen, einer hat ein Bein von unten nach oben aufgeschlitzt (Schneider hat immer heimlich ein kleines scharfes Stäbchen im Ärmel, das er blitzschnell zwischen seine Finger gleiten läßt, wenn er jemanden abführen will, um ihm weh zu tun), da liegt noch einer, dem Schneider mit seinem Stiefel, als dieser schon auf dem Boden liegt und ihm die Zunge raushängt, weil er ohnmächtig ist, voll mit der Hacke auf dieselbe Zunge tritt, und jetzt nur noch Püree da liegt, anstatt der Zunge. Keiner der übrigen Zeitungsheinis traut sich, was zu sagen, stumm bilden sie für den Kommissar ein Spalier, die Fotokameras sehen dabei verschämt auf den Boden. Einer macht doch noch ein Foto, und zwar vom Fußboden.

Damit jetzt keine Urheberbedenken angemeldet werden, verlinke ich diese Stelle gleich mit dem Bestellen. Da sollte man reinschauen und Vollgas geben. Denn es lohnt sich! Da sollte man seinen mäßigen Obulus entrichten, denn die Bücher sind gut.

Habe ich die hervorragende Mini-CD "Weihnachten bei den Vandenburgs" erwähnt?

Ich habe während der Erstellung des Textes die ganze Zeit über Helge Schneider gehört. Das war auch recht lustig. Ich halte Herrn Schneider für den legitimen Erben von Karl Valentin. Es gibt keinen wie ihn. Er sagt vieles, was auf Anhieb nicht unbedingt stichhaltig erscheint, aber wenn man sich eine Zeit lang mit seiner kleinen Welt befaßt, dann lernt man einiges über das Leben, wie wir es kennen. Ich kann das sehr empfehlen.

Habe ich "Helge and the Firefuckers" erwähnt?

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