KOPROPHAGUS
(Am-Popo-Phagus Rein 2: Raupe Nimmersatt)

ITA 1982

R: Joe d´Amato (=Aristide Massaccesi)
B: Aristide Massaccesi
K: Joe d´Amato
M: Carlo Caccafonia

D: George Ißtman (=Luigi Montefiori), Marisa Taylor, Iris Berben, Klaus Kinski, Michele Soavi u.a.

Der griechische Millionär Ilias Popokakerlakis gerät bei einer Schippertörn in Seenot. Um zu überleben, ist er gezwungen, seine eigenen Exkremente zu verspeisen. Das geht lange gut, doch sein Verstand nimmt dabei Schaden. Als er schließlich den Atlantik überquert hat und in New York vor Anker geht, beginnt eine Kette von fürchterlichen Morden, deren Details zu abscheulich sind, um sie hier auszubreiten...

Ein wenig bekanntes Elaborat aus der Schreckensküche des mittlerweile verstorbenen Massaccesi ist auch "Koprophagus", der bei uns nur in einigen Bahnhofskinos zum Einsatz kam. Es handelt sich um die einzige echte Fortsetzung zu seinem berüchtigten "Antropophagus" (Man-Eater - der Menschenfresser), in der erneut Gigi Montefiori seinen derangierten Kapitalisten spielen darf. Untermalt von den wabernden Synthieakkorden Carlo Caccafonias (ein Pseudonym für Carlo Maria Cordio?) wühlt er sich durch die unansehnlichsten Ecken der Weltstadt und hinterläßt eine Spur des Entsetzens und des Gestanks. Wie im ersten Teil ist auch hier wieder die Schwester eines Stars anwesend, nämlich Elizabeth Taylors Schwester Marisa, die zwar jünger ist, aber noch fetter... Mehr was für´s Auge ist eine noch blutjunge Iris Berben, die in Italien auch in Corbuccis berühmten Revolutionswestern "Laßt uns koten, Companeros!" (Vamos a cacar, Companeros!) mitwirkte. Und Klaus Kinski ist auch dabei, der hier den Leiter eines französischen Nobelrestaurants spielt, der von Montefiori brutal brüskiert wird... Sicherlich einer der ungewöhnlichsten Nachträge zum Kanon des italienischen Horrorfilms.

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